Grüne fordern: "Harke statt Laubbläser"

  • Städtische Betriebe sollen auf Laubbläser verzichten
  • Die Geräte seien klima- und gesundheitsschädlich
  • Mögliche Lösung wären Akku-Laubsauger
Ein Mann mit einem Laubbläser in einem Vorgarten
Laut, klima- und gesundheitsschädlich: Wenn es nach den Bremer Grünen geht, soll vermehrt auf Laubbläser verzichtet werden. Bild: dpa | Fotototo

Die Grünen im Land Bremen fordern, dass die städtischen Betriebe möglichst auf Laubbläser verzichten sollen. Zum einen seien sie zu laut, klima- und gesundheitsschädlich und würden viele Insekten auf dem Gewissen haben, heißt es in einem Positionspapier.

Die Mitarbeiter der Eigenbetriebe sollen wieder vermehrt zur Harke und zum Rechen greifen, so die Grünen. Erste Gespräche mit der Bremer Straßenbahn AG, den Umweltbetrieben oder der Gehwegreinigung gab es bereits. Diese sollen jetzt noch weiter vertieft werden, um die Betriebe für das Thema zu sensibilisieren, so Ralph Saxe, der umweltpolitische Sprecher der Grünen. Denn die Laubbläser sind nicht nur schädlich für die Insekten und die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit der Angestellten.

"Ein Laubsauger lärmt mit 90 bis zu 115 Dezibel – das ist so laut wie ein Presslufthammer. Bereits 60 Dezibel können die Gesundheit beeinträchtigen", heißt es weiter in einer Mitteilung der Grünen. Der Lärmpegel verdoppelt sich alle 3 Dezibel.

Sind Elektromotoren die Lösung?

Eine mögliche Lösung wäre ein Akku-Laubsauger. Die kommen auch schon in Bremerhaven, München und Hamburg zum Einsatz. Die bisherigen Ergebnisse waren positiv: Die Elektromotoren sind leise, abgasfrei und leichter.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 8. November, 14 Uhr