Bremen plant Impfungen für junge Menschen an Osterdeich und Schlachte

Eine Jugendlich wird gegen das Coronavirus geimpft.
Bremen will Jugendlichen ab zwölf Jahren Impfangebote machen. (Symbolbild) Bild: DPA | ROBIN UTRECHT
  • Gesundheitsbehörde will Impfangebot für Jugendliche in Bremen ausbauen
  • Zielgruppe sind Jugendliche im Alter ab zwölf Jahren
  • Impfstraße für junge Menschen wird im Impfzentrum aufgebaut

Die Bremer Gesundheitsbehörde will das Impfangebot für Jugendliche im Land Bremen weiter ausbauen. In den nächsten ein bis zwei Wochen will sie im Bremer Impfzentrum eine eigene Impfstraße für Jugendliche ab zwölf Jahren einrichten. Außerdem will die Behörde im Laufe der Sommerferien an der Schlachte und am Osterdeich in Zelten Impfungen für Jugendliche anbieten.

"Dort arbeiten dann nur Kinder- und Jugendärzte", sagt der Sprecher der Gesundheitsbehörde Lukas Fuhrmann. Die Mediziner sollen Fragen zur Impfung klären und bei Impfreaktionen helfen. Die können bei jungen Menschen möglicherweise anders ausfallen als bei Erwachsenen, so Fuhrmann.

Impfungen für 12- bis 15-Jährige ohne Empfehlung

Der Sprecher der Bremer Gesundheitsbehörde schränkt ein: "Wir dürfen die Impfung nicht empfehlen für Jugendliche, aber wir machen das Angebot." Denn mit Biontech sei bislang nur ein Impfstoff für Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Und die Ständige Impfkommission (Stiko) hat eine Immunisierung von Kindern und Jugendlichen bisher nur bei Vorerkrankungen empfohlen. Bisher hat die Behörde daher per Post nur alle 16- und 17-Jährigen zur Impfung eingeladen. Allerdings haben sich nur rund 20 Prozent von ihnen impfen lassen.

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Claudia Bernhard bei einem Interview
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 16. Juli 2021, 14 Uhr