Fähre soll kaputte Brücke im Bremerhavener Überseehafen ersetzen

Audio vom 13. Juli 2021
Eine beschädigte Drehbrücke im Bremerhaven ist gesperrt und muss erneuert werden.
Bild: DPA | Hauke-Christian Dittrich
Bild: DPA | Hauke-Christian Dittrich
  • Provisorische Lösung soll rund 5,3 Millionen Euro kosten
  • Werksverkehr soll täglich acht Stunden über Fähre rollen
  • In den sonstigen Zeiten wird der Weg für Schiffe frei gemacht

Eine Fähre soll die Anfang April havarierte Drehbrücke im Bremerhavener Überseehafen übergangsweise ersetzen. Das hat der Senat beschlossen. Die provisorische Lösung wird in den kommenden Jahren insgesamt rund 5,3 Millionen Euro kosten.

Geplant ist, ein Fährschiff als Ponton in den Verbindungskanal zu legen. Über diese Behelfsbrücke kann dann der Werksverkehr täglich acht Stunden lang auf die jeweils andere Uferseite übersetzen. In der übrigen Zeit macht die Fähre Platz, damit der Schiffsverkehr passieren kann. Diese provisorische Lösung ist laut Senatorin Claudia Schilling (SPD) wichtig für die Firmen auf der Columbusinsel.

Fähre soll in einem Jahr einsatzbereit sein

Nach der Brückenhavarie sind sie nur auf einem längeren Weg über die Kaiserschleuse erreichbar. Für die Firmen sei das mit einem höheren zeitlichen Aufwand und erheblichen Mehrkosten verbunden. Weil der Neubau einer Brücke länger dauert, soll jetzt zunächst die Fähre zum Einsatz kommen. Laut Hafengesellschaft kann das Fährschiff voraussichtlich in einem Jahr in Betrieb gehen. Bis dahin müssen noch Auf- und Abfahrrampen gebaut und eine Anbindung an die Straßen geschaffen werden.

Darum werden diese Bahnwaggons per Lkw durch Bremerhaven transportiert

Video vom 2. Juni 2021
Ein Lkw transportiert einen Eisenbahnwaggon.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 13. Juli 2021, 18 Uhr