Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Weiterbau der A281

  • Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt über A281-Pläne
  • Mehrere Bürger wollen den Weiterbau über den A1-Zubringer Arsten verhindern
  • Urteil soll voraussichtlich in der kommenden Woche verkündet werden
Ein Brückenteil der A281 ohne Anschluss
Über den Weiterbau der Autobahn A281 in Bremen wird vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Bild: Radio Bremen

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt an diesem Mittwoch über die Planungen zur Stadtautobahn A281 in Bremen. Mehrere Menschen aus dem Bremer Süden wollen den Weiterbau der Strecke über den A1-Zubringer in Arsten verhindern.

Gut zwanzig Menschen aus Bremen-Obervieland und der Neustadt wollen die Verhandlung in Leipzig verfolgen. Das teilte die Bürgerinitiative gegen die A281 im Vorfeld mit. Eine Familie klagt gegen den Weiterbau der Stadtautobahn. Der Grund: Sie müsste dann einen Teil ihres Grundstücks abgeben. Eine Frau befürchtet zu viel Verkehrslärm in der Neustadt. Eine weitere Familie glaubt, dass mit den Plänen auch gleich eine weitere Trasse – die so genannte B6n – nach Brinkum festgeschrieben wird.

Im Moment endet die A281 auf einer Brücke in der Bremer Neustadt im Nichts. Den Weiterbau hatte das Bundesverwaltungsgericht vor zehn Jahren wegen Planungsfehlern der Behörde gestoppt. Diesmal ist das Verkehrsressort zuversichtlich, dass die Pläne nicht wieder von den Richtern kassiert werden. Schließlich seien die neuen Pläne von zwei Gerichten in Bremen schon für zulässig erklärt worden, hieß es vor der Verhandlung heute.

Das Urteil wird das Gericht voraussichtlich in der kommenden Woche verkünden.

Hintergrund: Die Planung der A 281

Video vom 3. Oktober 2019
Mann mit weiß-blau kariertem Hemd im Interview. Im Hintergund eine Karte der Stadt Bremen.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 25. Juni 2020, 9 Uhr