3 kriegsverletzte Ukrainer werden in Bremer Kliniken behandelt

Der Airbus A310 MedEvac rollt auf dem Flughafen in Hamburg-Fuhlsbüttel. Das Spezialflugzeug der Bundeswehr hat Dutzende Kriegsverletzte aus der Ukraine nach Norddeutschland gebracht.
Der Airbus A310 MedEvac auf dem Flughafen in Hamburg-Fuhlsbüttel: Das Spezialflugzeug hat Kriegsverletzte aus der Ukraine nach Norddeutschland gebracht. Bild: DPA | TNN
  • Norddeutsche Bundesländer nehmen 50 kriegsverletzte Ukrainer in Klinken auf
  • Luftwaffe fliegt Patienten von Polen aus nach Deutschland ein
  • Verteilung erfolgt über Kleeblatt-System und Kapazitäten

Bremen Kliniken behandeln derzeit drei kriegsverletzte Ukrainer. Insgesamt werden in den norddeutschen Bundesländern aktuell 50 Patienten aus der Ukraine mit Kriegsverletzungen versorgt. Die Verletzten wurden von der Luftwaffe von Polen aus mit Spezialflugzeugen nach Deutschland gebracht und werden dort nach dem sogenannten Kleeblatt-System verteilt, das auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie auch zur bundesweiten Verteilung von Covid-Patienten genutzt wurde.

Wie eine Sprecherin des Innenministeriums in Hannover am Freitag mitteilte, nahm Niedersachsen 19 Patienten auf, nach Hamburg kamen demnach elf, nach Schleswig-Holstein zehn, nach Mecklenburg-Vorpommern sieben Patienten. Der Sprecherin zufolge richtet sich die Aufnahme nach den Kapazitäten im Gesundheitswesen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 20. Mai 2022, 18 Uhr