Pinguins bleibt nach unglücklicher Niederlage keine Zeit zum Zaudern

Spieler der Fischtown Pinguins diskutieren mit dem Schiedsrichter.

Kölner Haie beenden Heimserie der Fischtown Pinguins

Bild: Imago | Kolbert-press

Für die Bremerhavener war am Freitagabend beim 1:2 gegen die Kölner Haie mehr drin. Vor allem die Chancenverwertung ärgerte Trainer Popiesch und Manager Furchner.

Es ist ein unglücklicher Abend, den die Fischtown Pinguins am Freitagabend in der Eisarena erlebt haben. Die Bremerhavener lieferten gegen die Kölner Haie ein starkes Heimspiel ab, doch die Scheibe wollte einfach nicht im Tor landen. Mehrere Chancen ließen die Pinguins liegen – und damit letztlich auch den Sieg.

Bitter für die Bremerhavener war bereits, dass sie kurz vor dem Ende des zweiten Drittels in eigener Überzahl das 0:1 durch Jason Bast kassierten (40.). In erneuter Überzahl gelang Miha Verlic in der 59. Minute der Ausgleich. Die Kölner waren klar unterlegen, nutzten in der Verlängerung durch Justin Schütz in der 64. Minute aber eine Nachlässigkeit und sicherten sich somit den schmeichelhaften Sieg.

Popiesch: "Tag, an dem nicht alles für uns lief"

Trotzdem war Manager Sebastian Furchner mit dem Auftritt des Teams zufrieden. "Die Leistung war einwandfrei. Da gibt es nicht viel zu bemängeln, außer die Chancenauswertung", sagte er nach der Partie.

Die schlechte Ausbeute war auch für Trainer Thomas Popiesch der Grund für die Niederlage. "Es ist natürlich schwierig, wenn man so viele hochkarätige Chancen nicht unterbringt", analysierte er. "Es war ein Tag, an dem nicht alles für uns lief. Aber die Mannschaft hat unheimlich intensiv gearbeitet und unheimlich diszipliniert gespielt."

Ein Trostpflaster für die Pinguins war zudem, dass sie ihre Tabellenführung ausbauen konnten. Weil sie erst in der Verlängerung verloren, erhielten sie immerhin einen Punkt. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten, die Eisbären Berlin, ist auf vier Punkte angewachsen, weil die Berliner mit 2:6 bei den Straubing Tigers verloren haben.

Pinguins wollen die Ziele nicht hochsetzen

15 Partien vor dem Ende der regulären Saison wollen die Bremerhavener aber nicht allzu viel über die Tabelle oder ein Platzierungsziel sprechen. "Die Tabellenführung zeigt, was wir bisher geleistet haben", erklärte Popiesch. "Aber es liegt noch eine anstrengende Zeit vor uns. Jetzt können wir uns dafür nichts kaufen."

Eine starke Platzierung, im Idealfall natürlich sogar der erste Platz, würde dafür sorgen, dass die Pinguins im Viertelfinale der Playoffs auf einen vergleichsweise einfacheren Gegner treffen. Kampfansagen gibt es am Wilhelm-Kaisen-Platz jedoch keine. "Wir haben jetzt kein Ziel, dass wir sagen: 'Wir wollen Erster, Zweiter oder Dritter werden'", betonte Furchner. "Abgerechnet wird zum Schluss."

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt derweil nach der Niederlage gegen die Kölner nicht. Schon am Sonntag geht es für die Bremerhavener um 14 Uhr bei der Düsseldorfer EG weiter.

Spielplan

Datum Uhrzeit Heim Gast Ergebnis
26.04.2024 19:30 Uhr
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Eisbären Berlin Berlin
Ergebnis: 0 zu 2

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 12. Januar 2024, 23 Uhr