Kölner Haie stürzen Fischtown Pinguins von der Tabellenspitze

Zwei Eishockey-Spieler kämpfen um den Puck
Bild: DPA | Revierfoto

Gegen starke Kölner waren die Bremerhavener über weite Strecken der Partie chancenlos. Am Ende setzte es mit dem verdienten 0:5 die zweite Niederlage in Folge.

Die Fischtown Pinguins haben durch ihre zweite Niederlage in Folge die Tabellenführung in der DEL verloren. Die Bremerhavener erwischten bei den Kölner Haien einen Abend zum Vergessen und unterlagen auch in der Höhe verdient mit 0:5 (0:1, 0:2, 0:3). Bereits am Freitag hatten die Pinguins eine 2:3-Pleite gegen Schwennigen kassiert. Dadurch rutscht Bremerhaven auf Rang zwei; neuer Tabellenführer ist der EHC München.

"Wir waren nicht gut genug", sagte ein entnervt wirkender Fischtown-Verteidiger Nicholas Jensen nach dem Spiel bei MagentaTV. Die Niederlage sei selbstverschuldet. Das einzig positive sei, "dass Morgen ein neuer Tag ist".

Wir haben kein Tor geschossen, sie fünf. Das ist einfache Mathematik.

Fischtown-Verteidiger Nicholas Jensen nach dem Spiel bei MagentaTV

Die Partie begann zwar ausgeglichen, doch die Gastgeber wirkten aggressiver. Fast folgerichtig erzwangen die Kölner nach einem Konter die Führung: Der ehemalige Bremerhavener Jason Bast tunnelte Maximilian Franzreb zum 1:0 (12. Minute).

Popiesch nimmt seinen Goalie früh vom Eis

Im zweiten Drittel bewahrte Franzreb die Gäste zunächst vor einem höheren Rückstand. Bei einem Abfälscher aus kurzer Distanz von David McIntyre (34.) war der Bremerhavener Goalie dann aber chancenlos. Im Anschluss wirkten die Pinguins fahrig. Das nutzte Maximilian Kammerer und erhöhte ohne nennenswerte Gegenwehr von Bremerhavens Abwehrreihe auf 3:0 (30.).

Als Pinguins-Trainer Thomas Popiesch bereits knapp zehn Minuten vor dem Schluss im eigenen Powerplay Franzreb zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, nutzte erneut Bast das leere Tor zum 4:0 (51.). Jonathan Matsumoto erhöhte im Anschluss sogar auf 5:0 (54.).

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 4. Oktober 2022, 22 Uhr