"Bärendienst": Bremens Klima-Senatorin kritisiert "Letzte Generation"

Carla Hinrichs, Klimaaktivistin und Sprecherin der Gruppe "Aufstand der letzten Generation", blockiert mit anderen Aktivisten am Morgen eine Kreuzung zur Autobahn A7 (Archivbild)

Klimaprotest Carla Hinrichs

Bild: DPA | Christian Charisius
  • Bremer Klimaschutzsenatorin spricht von "kontraproduktiven Protesten".
  • Klimaprosteste müssten den Gesetzen entsprechen.
  • Blockade-Aktionen schadeten der Klimabewegung.

Bremens Klimaschutz-Senatorin Maike Schaefer (Grüne) hat die jüngsten Klimaschutz-Proteste der "Letzten Generation" scharft kritisiert: "Ich unterstütze jedes demokratische Engagement für den Klimaschutz", so Schaefer. Doch die Aktionen müssten dem Gesetz entsprechen. "Blockade-Aktionen auf Autobahnen oder Attacken auf Kunstwerke bringen uns in der Sache nicht weiter, sie schaden der Klimabewegung sogar", sagte Schaefer weiter.

Bremens Umweltsenatorin Maike Schaefer während eines Interviews.
Wendet sich gegen gesetzeswidrige Klimaschutz-Aktionen: Bremens Umweltsenatorin Maike Schaefer. Bild: Radio Bremen

Denn derartige Protestformen gefährden Menschen und sorgten für Unverständnis in der Bevölkerung. Sie gingen zu weit. "Damit leisten diese Klimaproteste dem Klimaschutz einen Bärendienst und sind kontraproduktiv", sagte die Senatorin. Beim Klimaschutz gehe es darum, Leben, Natur und Gesundheit zu schützen. "Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssen wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen", so Schaefer.

Was wurde eigentlich aus dem Protest für mehr Klimaschutz?

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Morgen, 8. November 2022, 8:40 Uhr