Wegen Corona fahren in Bremen ab sofort weniger Busse und Bahnen

  • BSAG streicht Fahrplan zusammen
  • Grund: Es stehen weniger Fahrer zur Verfügung
  • Vor allem Quarantäne-Fälle sorgen für Ausfälle
Eine Straßenbahn der Linie 1 an der Haltestelle Am Brill.
Nicht alle Bahnen und Busse der BSAG in Bremen fahren im Moment, wie sie sollen. Bild: Radio Bremen | Martin von Minden

Die BSAG streicht im laufenden Dezember einzelne Fahrten im Fahrplan von Bussen und Bahnen. Hintergrund sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Seit Anfang November stehen deutlich weniger einsatzfähige Fahrer zur Verfügung. Die Ausfallquote bei den Fahrern ist viermal höher als üblicherweise im Herbst. Das habe aber nur wenig mit der Zahl von bestätigten Covid-Fällen im Fahrdienst zu tun, betont die Bremer Straßenbahn AG. Es gebe tatsächlich relativ wenig Fälle. Stattdessen machen sich vor allem die Vorsichtsmaßnahmen der Corona-Verordnung bemerkbar. Viele Mitarbeitende müssten zum Beispiel wegen Kontaktgruppen-Regelungen zu Hause bleiben, heißt es bei der BSAG.

Deshalb fallen auf allen Strecken Fahrten aus – allerdings nicht blockweise, sondern punktuell und jeweils über den Tag gestreut. Zusätzlich prüft die BSAG seit einigen Wochen den Vorschlag, private Reisebusse auf bestimmten Strecken einzusetzen. Diese Fahrzeuge müssten entsprechend angemietet werden. Die BSAG beschäftigt insgesamt 1.100 Beschäftigte im Fahrdienst von Bussen und Bahnen.

Rückblick: CDU übt Kritik an Corona-Strategie der BSAG

Video vom 11. November 2020
Der CDU Verkehrspolitischer Sprecher Heiko Strohmann als Gast im buten un binnen Studio.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 2. Dezember 2020, 14 Uhr