BSAG bekommt 15 Millionen Euro aus ÖPNV-Rettungsschirm vom Bund

  • Rettungspaket ist insgesamt 2,5 Milliarden Euro schwer
  • Gesamte Einnahmenausfälle der BSAG werden wohl nicht aufgefangen
  • BSAG rechnet laut Mobilitätsressort im schlimmsten Fall mit 35 Millionen Euro
Linienbus in Fahrt (Symbolbild)
Insgesamt 15 Millionen Euro soll die BSAG aus dem Rettungsschirm erhalten. Bild: Radio Bremen | Martin von Minden

Die Finanzminister der Länder haben am Donnerstag die Corona-Hilfen für Verkehrsunternehmen freigegeben. Die Bundesregierung hatte Firmen versprochen, die Busse und Bahnen betreiben, dass sie eine Entschädigung für die Zeit des Lockdowns bekommen, in der sie zwar kaum Fahrgäste, dafür aber hohe Einnahmeverluste hatten. 2,5 Milliarden Euro stehen für den so genannten Rettungsschirm ÖPNV bereit.

Mit einem 15 Millionen-Euro-Zuschuss profitiert die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) von dem Bundesprogramm, hieß es jetzt aus dem Finanzressort. Doch das Geld wird wohl nicht reichen, um die Ausfälle auszugleichen, die die BSAG derzeit hat. Denn auch nach dem Corona-Shutdown steigen immer noch nicht so viele Menschen in Bremens Busse und Bahnen ein wie früher. Ob und wann sich das wieder ändert, ist noch nicht abzusehen. Im schlimmsten Fall rechnet die BSAG laut Mobilitätsressort damit, dass ihr am Ende des Jahres 35 Millionen Euro fehlen, weil sie weniger Fahrscheine verkauft.

Das ist das neue "Nordlicht" der BSAG

Video vom 30. August 2020
Lea Reinhard im Gespräch mit dem Vorstand der BSAG, Hajo Müller, in der neuen Straßenbahn Nordlicht.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 3. September 2020, 17 Uhr