Grund für Großfeuer bei Lürssen-Werft bleibt ungeklärt

  • Bremer Staatsanwaltschaft: Ermittlungen wurden jetzt eingestellt
  • Die angerichteten Schäden seien zu groß gewesen
  • Schaden wird auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt
Rauch steigt über der Lürssen-Werft in Bremen-Vegesack in den Himmel.
Auf der Lürssen-Werft war im September 2018 ein Großbrand ausgebrochen. (Archivbild) Bild: dpa | Mohssen Assanimoghaddam

Gut ein Jahr nach dem Großbrand auf der Lürssen-Werft in Bremen-Vegesack sind die Ermittlungen zur Ursache eingestellt worden. Das hat die Bremer Staatsanwaltschaft buten un binnen mitgeteilt. Ob der Brand im September vergangenen Jahres auf einen technischen Defekt, menschliches Versagen oder sogar auf Brandstiftung zurückzuführen ist, lässt sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht mehr feststellen. Zu groß waren demnach die durch das Feuer angerichteten Schäden.

Ein über 200 Meter langes Schwimmdock der Lürssen-Werft stand nachts komplett in Flammen, ebenso wie eine Luxusjacht, die gerade gebaut wurde. Während das Schiff verschrottet werden musste, konnte das Dock in Hamburg repariert werden. Zwar gab es keine Verletzten, der Schaden wurde jedoch am Ende auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Bis zu 200 Feuerwehrleute waren mit den Löscharbeiten beschäftigt – es war einer der größten Einsätze seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 18. Oktober 2019, 16 Uhr