Bremer Geno will bis zu 440 Stellen abbauen – Kritik von Verdi

  • Krankenhausgesellschaft Geno will bis zu 440 Stellen abbauen
  • Verdi verlangt den Stellenabbau zu stoppen
  • Bremer stadteigene Krankenhäuser schreiben rote Zahlen
Nierentransplantation im Klinikum Bremen-Mitte.
Wegen jahrelanger roter Zahlen will die Geno nun Stellen streichen. Bild: Imago | epd

Die Gewerkschaft Verdi hat die geplanten Stellenstreichungen in den Kliniken der Bremer Krankenhausgesellschaft Gesundheit Nord (Geno) kritisiert. In einer Mitteilung heißt es, ein kurzsichtiger Abbau nach dem Gießkannenprinzip sei keine erfolgversprechende Strategie.

Verdi verlangt von der Geschäftsführung der stadteigenen Bremer Krankenhäuser und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke), die Pläne für den Abbau von Arbeitsplätzen umgehend zu stoppen. Gewerkschaftssekretär Jörn Bracker sagte, es brauche mehr Personal statt weniger. Schon heute arbeiteten viele Klinik-Beschäftigte am Limit.

Die vier stadteigenen Bremer Krankenhäuser Mitte, Nord, Ost und Links der Weser stecken seit Jahren tief in den roten Zahlen, im vergangenen Jahr betrug das Minus etwa 40 Millionen Euro. Um zu sparen sollen in den nächsten Jahren Jahren Betten reduziert und bis zu 440 Stellen abgebaut werden, betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Diese Pläne wurden inzwischen bestätigt, in der kommenden Woche sind sie Thema einer Aufsichtsratssitzung.

Gesundheit Nord – wie geht es weiter?

Video vom 29. Januar 2021
Der Eingang vom Klinikum Bremen Mitte.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 9. Februar 2021, 12 Uhr