Besetzer des alten Sportamts können bleiben

  • Stadt und Besetzer unterschreiben Vertrag
  • Aktive Nutzung nur im Sommer erlaubt
  • CDU kritisiert Gesinnung der Bewohner
Das Alte Sportamt in Bremen
Der Streit um das "alte Sportamt" in Bremen ist beendet.

Immobilien Bremen und der Verein linksalternative "Klapstul e.V." haben einen Leihvertrag über das alte Sportamt in der Pauliner Marsch geschlossen. Der Verein trägt alle Nebenkosten und haftet für Schadensfälle auf dem Gelände. Miete muss er nicht zahlen, weil das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand ist.

Die Bremer CDU hat kritisiert, dass einige der Menschen, die dort tätig sind, "linksautonom" seine. Das gehe aus dem jüngsten Verfassungsschutzbericht hervor. Immobilien Bremen verwaltet die stadtbremischem Gebäude.

Einigung zeichnete sich ab

In der Vorwoche hatte buten un binnen bereits aus sicherer Quelle erfahren, dass es zu dieser Einigung komme, jetzt ist der Vertrag unterschrieben. Die Besetzer dürfen das Gebäude ab sofort ganz legal nutzen. Der Vertrag ermöglicht ihnen eine weitgehend unbefristete Nutzung. Knapp zweieinhalb Jahre war das Haus besetzt. Immer wieder brachen Verhandlungen zwischen Stadt und Besetzern ab. Zeitweise war auch von einer Zwangsräumung die Rede gewesen.

Stadt untersucht Gebäude jährlich

Der nun unterschriebene Vertrag erlaubt eine aktive Nutzung ausschließlich in den Sommermonaten. Außerdem darf die Stadt einmal im Jahr eine Begehung machen, um das Gebäude auf mögliche Mängel zu überprüfen.

Wer hält sich im alten Sportamt auf?

Altes Sportamt Bremen

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 25. September 2017, 14 Uhr