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Corona-Ticker (3. Juni): 16 weitere Infektionen im Land Bremen

Die Zahl der bekannten Corona-Infektionen im Land Bremen ist um 16 auf 1.464 gestiegen. Die Entwicklung im Liveticker.

Der Schriftzug "Covid-19" auf einer Schutzmaske.
Im Land Bremen sind weitere 16 Infektionen bekannt. Bild: DPA | Christian Ohde

+++ Corona-Update aus Bremerhaven +++

Wie ist der Stand der Dinge in Bremerhaven? Aus dem Radio Bremen-Studio berichtet Patrick Florenkowsky von den Neuigkeiten aus der Seestadt.

Video vom 3. Juni 2020
Moderator Felix Krömer im Studio von buten un binnen. Auf einem Monitor ist der Redaktreu Patrick Folrenkowski ins Studio aus Bremerhaven geschaltet.

+++ Bremerhaven gehört aktuell zu den Corona-Hotspots in Deutschland +++

Bremerhaven ist aktuell einer der Corona-Hotspots in Deutschland. Bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Landkreisen oder Städten in einem Zeitraum von sieben Tagen sollen wieder regional verschärfte Beschränkungen gelten. Das Robert-Koch-Institut beobachtet, wie weit die Städte und Landkreise von dieser Obergrenze entfernt liegen. Bremerhaven ist aktuell nah dran. Mit einem Wert von 37 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen liegt es deutschlandweit auf Platz 2. Nur der Landkreis Sonnenberg in Thüringen verzeichnet mit einem Wert von 44,5 mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

+++ Zahl der Infizierten mit Bezug zur freikirchlichen Gemeinde in Bremerhaven steigt auf 70 +++

Die Stadt Bremerhaven meldet am Mittwochabend vier neue Corona-Fälle. Alle Fälle lassen sich der freikirchlichen Gemeinde, in der es einen größeren Corona-Ausbruch gab, zuordnen. Die Zahl der Infizierten Bremerhavener mit Bezug zu dieser Gemeinde steigt damit auf 33. Im benachbarten Landkreis Cuxhaven gibt es 37 positiv getestete Personen, die sich dieser Gemeinde zuordnen lassen. Vier Betroffene aus Bremerhaven werden im Krankenhaus behandelt. Im Falle der Großfamilie aus Bremerhaven, in der es nach einer Feier elf Corona-Fälle gegeben hatte, meldet die Stadt keine neuen Infizierten.

+++ Insider: Airbus braucht rechnerisch 14.000 Arbeitskräfte weniger +++

Bei Airbus könnte die massive Drosselung der Produktion wegen der Corona-Pandemie nach Einschätzung aus Industriekreisen dafür sorgen, dass rechnerisch ungefähr 14.000 Mitarbeiter überzählig sind. Der französisch-deutsche Flugzeugbauer gehe inzwischen davon aus, dass die Produktion – gemessen an der dafür benötigten Arbeitskraft – zwei Jahre lang um 40 Prozent unter dem Niveau vor der Virus-Epidemie verharren werde, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von Insidern. Bisher hat Airbus die Produktion bereits um ein Drittel gegenüber den ursprünglichen Plänen gedrosselt, weil viele der von der Krise gebeutelten Fluggesellschaften und Leasingfirmen weniger Maschinen abnehmen oder deren Auslieferung hinauszögern wollen. Derzeit sind etwa 35.000 Menschen in der Produktion bei Airbus beschäftigt.

+++ 16 weitere Infektionen im Land Bremen bekannt +++

Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen im Land Bremen ist nach Angaben der Gesundheitsbehörde um 16 auf 1.464 gestiegen. In der Stadt Bremen gibt es einen Anstieg um zwölf auf 1.328. In Bremerhaven sind vier weitere und somit 136 Infektionen bekannt. 21 weitere Menschen im Land Bremen gelten als genesen – somit insgesamt 1.167. Weitere Todesopfer gibt es nicht. Im Land Bremen müssen aktuell 29 Personen stationär versorgt werden, davon sechs auf Intensivstationen.

+++ 10 Covid-Fälle in Bremer Pflegeeinrichtungen – kein neues Cluster +++

In Bremer Pflegeeinrichtungen sind im Moment zehn Covid-Infektionen bekannt, teilt das Gesundheitsressort auf Nachfrage mit. Eine Person davon wurde in ein Krankenhaus verlegt. 50 Bewohner gelten inzwischen als genesen. Es gibt außerdem drei Verdachtsfälle in zwei Pflegeeinrichtungen. Bislang waren 46 Beschäftigte positiv auf Covid-19 getestet worden. Sechs von ihnen befinden sich in häuslicher Isolierung, 40 sind genesen. In ambulanten Pflegediensten gibt es keine Auffälligkeiten.

+++ 12.137 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen +++

12.137 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind nun in Niedersachsen bestätigt. Insgesamt 604 an Covid-19 Erkrankte wurden als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen laut Hochrechnung 10.489 Fälle. Das entspricht 86,4 Prozent. In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 371 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt.

+++ Niedersachsen plant die nächsten Corona-Lockerungen +++

Niedersachsens Landesregierung bereitet zum 8. Juni eine Reihe weiterer Lockerungen der Corona-Auflagen vor. Aus einem Entwurf der neuen Corona-Verordnung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, geht hervor, dass unter anderem Veranstaltungen im Freien mit bis zu 250 Teilnehmern unter Auflagen wieder erlaubt werden könnten. Das gilt auch für Kulturangebote, während Theater und Kinos weiter geschlossen bleiben sollen.

Der Bremer Senat wird sich am kommenden Dienstag wieder mit dem Thema befassen. Ein Sprecher des Senats wollte sich gegenüber buten un binnen nicht dazu äußern, welche Lockerungen hier zur Sprache kommen könnten.

+++ Bundesregierung hebt Reisewarnung für 29 europäische Länder auf +++

Zwei leere Liegestühle stehen auf einem mit Steinplatten gefliesten Meeresufer.
Es können wieder Urlaubspläne geschmiedet werden: Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für 29 europäische Länder aufgehoben. (Symbolbild) Bild: DPA | Sven Simon

Die Bundesregierung hat die Aufhebung der weltweiten Reisewarnung für 29 europäische Länder ab dem 15. Juni beschlossen. Das sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Berlin.

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Urlaub auf der Finca auf Mallorca geht, Urlaub im Hotel mit Abstand geht auch, Urlaub am Ballermann geht nicht. Da hat das Virus es besonders leicht.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

+++ Deutscher Lehrerverband fordert Rettungsschirm für Jugendherbergen +++

Die Arbeit der Jugendherbergen sei wichtig für die Bildungsarbeit, erklärte der Verband. "Wenn zahlreiche Jugendherbergen aus wirtschaftlichen Gründen und wegen mangelnder Unterstützung der Politik schließen müssten, bedeutet das den Verlust eines wichtigen außerschulischen Bildungsorts, auch auf lange Sicht", sagt der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger. Das Netz an Jugendherbergen sei in Deutschland über lange Zeit gewachsen. "Einmal beschädigt, wird es sich auch nach einer Krise nicht einfach schnell wieder erholen, weshalb die Jugendherbergen jetzt Hilfe benötigen."

+++ Corona-Krise lässt Arbeitslosigkeit in Bremen steigen +++

Die Corona-Krise hat erwartungsgemäß auch im Mai deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt im kleinsten Bundesland Bremen hinterlassen. Die Zahl der Erwerbslosen stieg dort entgegen der sonst üblichen saisonalen Entwicklung um 5,2 Prozent auf insgesamt 41.878 gegenüber dem Vormonat April. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich damit von 11 auf 11,4 Prozent, wie die Arbeitsagentur am Mittwoch mitteilte.

+++ Bundesregierung will Reisewarnung aufheben +++

Das Bundeskabinett will heute die Aufhebung der wegen der Corona-Pandemie verhängten Reisewarnung für 31 europäische Staaten ab dem 15. Juni vorbereiten. Dazu soll ein Eckpunktepapier mit Vorschlägen für den Schutz von Urlaubern vor einer Infektion mit dem Virus verabschiedet werden. Auf dieser Grundlage will die Bundesregierung die Verhandlungen mit den wichtigsten Urlaubsländern der Deutschen über den grenzüberschreitenden Reiseverkehr weiter vorantreiben. Die endgültige Entscheidung über die Aufhebung der Reisewarnung soll erst später fallen.

Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte am 17. März wegen der Corona-Pandemie pauschal vor touristischen Reisen in alle rund 200 Länder der Welt gewarnt – ein beispielloser Schritt. Bisher wurden Reisewarnungen sehr selten und nur bei einer Gefahr für Leib und Leben zum Beispiel in Kriegsgebieten ausgesprochen.

+++ Göttingen schließt alle Schulen bis zum Wochenende +++

Nach einem Coronavirus-Ausbruch in Göttingen im Zusammenhang mit privaten Familienfeiern werden alle Schulen in der niedersächsischen Stadt geschlossen. Die präventiven Schulschließungen gelten bis zum Wochenende, wie die Stadtverwaltung am Dienstagabend mitteilte. Auch werden fünf Kitas in der Stadt sowie eine Reihe von Schulen im Umfeld von Göttingen bis zum Wochenende geschlossen.

Inzwischen wurden den Angaben zufolge 80 Menschen, die an den Feiern teilgenommen hatten, positiv auf das Coronavirus getestet. Die Schließungen von Schulen und Kitas verschafften die Zeit, um Tests auszuwerten, mögliche Infektionsketten nachzuverfolgen, Quarantäne-Anordnungen auszusprechen "und ein weiteres Infektionsgeschehen möglichst frühzeitig einzudämmen", erklärte die Stadtverwaltung. Nach Wiederöffnung der Schulen werde dort für 14 Tage die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bestehen.

+++ 11 weitere Infizierte im Land Bremen bekannt +++

Im Land Bremen sind nun 1.448 Infektionen mit dem Corona-Virus bekannt. In der Stadt Bremen gab es einen Anstieg um sechs, in Bremerhaven um fünf Fälle. Das hat die Senatorin für Gesundheit bei Twitter mitgeteilt. In der Stadt Bremen sind damit 1.316 Infektionen bekannt, in Bremerhaven 132. Genesen sind in der Stadt Bremen 1.073, das ist ein Anstieg um 28. In Bremerhaven gelten 73 als genesen, das ist einer mehr. Eine weitere Person ist in der Stadt Bremen verstorben. 27 Menschen müssen im Land Bremen derzeit stationär versorgt werden.

+++ 12.069 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen +++

12.069 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind in Niedersachsen bekannt. Insgesamt 597 an Covid-19 Erkrankte wurden als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 10.426 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 86,4 Prozent. In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 360 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt.

+++ Weitere Hilfen für Kulturschaffende in Bremen +++

Für Kulturschaffende im Land Bremen soll es weitere Corona-Hilfen geben. Der Senat hat beschlossen, das entsprechende Sofortprogramm fortzusetzen. Für notleidende Künstler und andere Kultur-Beschäftigte stehen demnach für die Zeit von Juni bis August insgesamt 750.000 Euro aus dem "Bremen Fonds" bereit, dem Hilfspaket des Landes gegen die Folgen der Coronakrise. Laut Senat ist ein einmaliger Zuschuss von bis zu 3.000 Euro pro Antragsteller geplant. Das bisherige Hilfsprogramm war Ende Mai ausgelaufen.

Corona-Update aus Bremerhaven: 11 Infizierte nach Familienfeier

Video vom 2. Juni 2020
Moderatorin Lea Reinhard im Studio von buten un binnen, im Hintergrund ist Reporter Patrick Florenkowsky zu sehen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 3. Juni 2020, 19:30 Uhr