Liveticker

Corona-Ticker (30. April): Spielplätze in Bremen sollen wieder öffnen

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass Spielplätze unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Einen entsprechenden Beschluss will der Senat am Dienstag fassen.

Ein Mädchen auf einem Spielplatz hängt an einer Seilbahn.
Am Dienstag entscheidet der Senat, wann und unter welchen Auflagen die Spielplätze wieder öffnen dürfen. Bild: Imago | PhotoAlto

+++ 22 Corona-Fälle in DHL-Verteilzentrum +++

Die Gesundheitsbehörde meldet einen Corona-Ausbruch in einem Bremer DHL-Verteilzentrum. In den vergangenen Tage habe es 22 bestätigte Infektionen in dem Verteilzentrum gegeben. Ein Übertragungsrisiko durch Postsendungen besteht laut Behörde aber nicht.

+++ Bürgermeister warnt vor Überbietungs-Wettbewerb zwischen Ländern +++

Angesichts unterschiedlicher Ansätze der Bundesländer in Sachen Corona-Lockerungen hat sich Andreas Bovenschulte erneut für ein gemeinsames Vorgehen ausgesprochen. Es dürfe keinen Überbietungs-Wettbewerb zwischen den Ländern geben. Nichtsdestotrotz werde man damit leben müssen, dass es regionale Unterschiede geben wird.

+++ Bovenschulte: Müssen Entwicklung der Infektionszahlen abwarten +++

Bürgermeister Andreas Bovenschulte betonte in der Pressekonferenz, dass weitere Lockerungsschritte erst in der kommenden Woche auf den Weg gebracht werden könnten. Dies hänge immer von der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab. Er wisse, dass viele sich heute schon eindeutigere Aussagen wünschen würden. Bovenschulte warb um Geduld.

+++ Kultureinrichtungen können unter Auflagen öffnen +++

Kulturstätten wie Museen, Ausstellungen, Galerien und Gedenkstätten sollen unter Auflagen wieder öffnen können. Auch Zoos sollen wieder Besucher empfangen dürfen.

+++ Gottesdienste sollen wieder stattfinden können +++

Die gemeinschaftliche Religionsausübung soll in Bremen wieder möglich sein. Bovenschulte lobte den konstruktiven Austausch mit den Religionsgemeinschaften über die Wiederaufnahme von Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen und dankte ihnen, dass sie die Einschränkungen durch Corona hingenommen haben. Unter Auflagen zum Infektionsschutz sollen Gottesdienste wieder stattfinden können. Für die genaue Gestaltung liegen diverse Vorschläge der Religionsgemeinschaften vor. Auch darüber will der Senat am Dienstag beraten und die entsprechende Regelung verabschieden.

+++ Senat will über Öffnung der Spielplätze beraten +++

Spielplätze können mit Auflagen wieder geöffnet werden. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. "Aus unserer Sicht ein ganz wichtiger Beschluss", sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) mit Blick auf die massiven Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen für Kinder. Über die genaue Ausgestaltung wolle der Senat am Dienstag beraten und einen entsprechenden Beschluss fassen.

+++ Zahl der registrierten Infektionen steigt auf 859 +++

Im Land Bremen ist ein weiterer Mensch infolge einer Corona-Infektion gestorben. Damit liegt die Zahl der Toten bei 30. Der Gesundheitsbehörde zufolge ist die Zahl der registrierten Infektionen zudem um 32 auf jetzt 859 gestiegen. Genesen sind 438 Menschen (+ 16).

29 der neu registrierten Fälle stammen aus der Stadt Bremen. Dort liegt die Gesamtzahl jetzt bei 806. Bremerhaven verzeichnet drei neue Fälle. Die Gesamtzahl steigt damit auf 53.

Allein in einem Bremer Verteilzentrum des Paketdienstleisters DHL sind verteilt auf die letzten Tage 22 Infektionen gemeldet worden.

+++ Fachminister sollen Vorschläge zur schrittweisen Gastronomie-Öffnung machen +++

Bund und Länder haben die zuständigen Fachminister beauftragt, Vorschläge für Rahmenbedingungen einer schrittweisen Öffnung von Gastronomie- und Tourismusangeboten vorzubereiten. Dies soll bis zu den nächsten Beratungen am 6. Mai geschehen. Das geht aus dem Beschlusspapier von Bund und Ländern von Donnerstag hervor. Dies gelte auch für weitere Kultureinrichtungen.

+++ Noch kein Beschluss zur Fortsetzung der Bundesliga +++

Der deutsche Profifußball muss weiter auf ein klares Signal für die Fortsetzung der aktuellen Spielzeit warten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten haben nach Informationen aus Teilnehmerkreisen eine Entscheidung über eine Wiederaufnahme der wegen der Corona-Krise ausgesetzten Bundesliga und des Vereinssports am Donnerstag vertagt. Bis zu den nächsten Beratungen am 6. Mai soll es dazu eine Beschlussvorlage von Kanzleramtschef Helge Braun und den Staatskanzleichefs der Länder geben.

+++ Entscheidung über weitere Schulöffnungen vertagt +++

In der Coronakrise vertagen Bund und Länder die Entscheidung über weitere Schulöffnungen auf den 6. Mai. Auch zur Ausweitung der Kinderbetreuung solle eine Beschlussvorlage erst für die nächste Schalte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder am kommenden Mittwoch erarbeitet werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Teilnehmerkreisen der heutigen Schaltkonferenz.

+++ 98 neue Corona-Infektionen in Niedersachsen +++

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 10.198 gestiegen. Das sind 98 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Donnerstag mit Stand 13 Uhr mitteilte. Als genesen gelten laut Hochrechnung inzwischen 7.431 Menschen – fast drei Viertel der bestätigten Fälle. 435 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind gestorben. 695 Infizierte werden in niedersächsischen Kliniken behandelt, davon 163 intensivmedizinisch. 103 Patienten werden künstlich beatmet.

+++ Museen, Zoos und Gedenkstätten sollen wieder öffnen dürfen +++

Museen, Zoos, Ausstellungen und Gedenkstätten sollen in allen Bundesländern unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag in einer Schaltkonferenz vereinbart, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Dabei sollen die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln auch in kleinen und historischen Gebäuden eingehalten werden.

+++ Kontroverse Debatte über Spielplatz-Öffnungen +++

In den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise hat es über eine sofortige Öffnung der Spielplätze eine kontroverse Debatte gegeben. Hamburg und Bremen seien für den Vorschlag des Bundes gewesen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag. Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern hätten sich dagegen für ein gemeinsames Vorgehen wie bei den Kitas ausgesprochen.

+++ Weitere Bewohner aus Erstaufnahme Lindenstraße umgezogen +++

Die Sozialbehörde hat eine Unterkunft in Bremen-Walle in Betrieb genommen. Dort sind Bewohner aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Bremen-Vegesack eingezogen, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren und mittlerweile wieder genesen sind. Laut Behörde sollen so viele Menschen wie möglich aus der Erstaufnahme ausziehen.

+++ Klinikum Bremerhaven öffnet Station wieder für Neuaufnahmen +++

Die Allgemeine Innere Abteilung des Bremerhavener Klinikums Reinkenheide nimmt ab dem Nachmittag wieder Patienten auf. Das teilte die Stadt mit. Für die Abteilung galt seit Ende vergangener Woche ein Aufnahmestopp. Der Grund: Ein Patient war vor einer Verlegung positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Tests der Kontaktpersonen zeigten dann, dass fünf weitere Patienten und sechs Mitarbeiter ebenfalls infiziert waren. Eine Station wurde nun wieder für Neuaufnahmen geöffnet. Die übrigen Stationen der Abteilung arbeiten unter Quarantäne-Bedingungen weiter.

+++ Niedersachsen erlaubt Gottesdienste unter Auflagen ab 7. Mai +++

Gottesdienste und religiöse Versammlungen in Kirchen, Synagogen und Moscheen sind in Niedersachsen vom 7. Mai an unter Auflagen wieder möglich. Eine entsprechende Vereinbarung hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch mit den Religionsgemeinschaften getroffen, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte.

Der Zugang zu den Gottesdiensten soll je nach Größe des Raums zahlenmäßig begrenzt werden, die Corona-Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Bundesweit soll zum 7. Mai wieder die Möglichkeit von Gottesdiensten geschaffen werden.

+++ Behörde führt Infektionsanstieg in Bremen auf Lockerungen zurück +++

In Bremen ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen gegen den Bundestrend wieder gestiegen. Laut Sprecher der Bremer Gesundheitsbehörde, Lukas Fuhrmann, ist die kurze Verdopplungszeit in Bremen auf die jüngsten Lockerungen der Corona-Kontaktbeschränkungen zurückzuführen.

+++ Ordnungsamt verbietet Demo der Partei "Die Rechte" in Bremen +++

Die Bremer Ordnungsbehörden haben eine für den 1. Mai geplante Demonstration der rechtsextremen Partei "Die Rechte" mit Verweis auf die geltenden Kontaktbeschränkungen untersagt. In diesem Fall sei schon aus Gründen des Infektionsschutzes keine andere Entscheidung vorstellbar, sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Die Veranstalter legten Widerspruch ein und erhoben Klage beim Verwaltungsgericht.

+++ Beschlussvorlage durchgesickert: Spielplätze könnten wieder öffnen +++

Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder und der Bund wollen auf ihrem heutigen Treffen mit Kanzlerin Merkel offenbar eine Reihe von Maßnahmen beschließen, die eine Rückkehr zum öffentlichen Leben einleiten sollen. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert aus einem Papier, das zahlreiche Lockerungen der bisher gültigen Vorgaben vorsieht.

Die dpa zitiert aus der Beschlussvorlage der heutigen Videokonferenz. Demnach ist vorgesehen, unter anderem die Spielplätze im Bundesgebiet wieder zu öffnen. Damit einhergehen soll ein Appell an Eltern, zu volle Spielplätze zu meiden und sich an die Hygieneregeln zu halten. Außerdem würden auch Museen, Ausstellungen, Zoos und Gedenkstätten wieder öffnen und Gottesdienste im kleinen Rahmen wieder erlaubt sein, heißt es weiter. Zudem soll wieder ein größerer Teil der Krankenhauskapazitäten für planbare Operationen genutzt werden.

In der Beschlussvorlage steht demnach auch, dass endgültige Entscheidungen über größere Öffnungsschritte aber – wie bereits angekündigt – wohl erst am 6. Mai fallen. Die Politik will erst sehen, wie sich die Infektionslage in Deutschland seit den Lockerungen entwickelt hat. Auch die Fortsetzung der Fußball-Bundesliga unter Ausschluss des Publikums soll bei dem Treffen heute Thema sein. Nach Bremens Bürgermeister Bovenschulte hatte sich heute unter anderem auch Niedersachsens Ministerpräsident Weil skeptisch über eine schnelle Fortsetzung des Spielbetriebs geäußert. Ein Beschluss dazu wird noch nicht erwartet.

+++ Gespräche zwischen Bund und Ländern beginnen +++

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben mit ihren Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie begonnen. Nach einer Beschlussvorlage des Bundes, die der Deutschen Presse-Agentur schon vor der Schaltkonferenz am Donnerstagnachmittag bekannt wurde, ist mit vorsichtigen weiteren Öffnungen zu rechnen. Allerdings müssen die Länderregierungschefs den Überlegungen noch zustimmen. In der Vorlage wird deutlich, dass etliche Maßnahmen auch auf bestimmte Regionen begrenzt bleiben werden.

+++ Senatspressekonferenz heute im Livestream +++

Im Anschluss an die Konferenz der Bundesländer mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will der Bremer Senat über Beschlüsse und aktuelle Entwicklungen in Bremen und Bremerhaven informieren.

buten un binnen sendet die Pressekonferenz heute live ab 18 Uhr im Videostream.

Themen sind unter anderem:
- Konzepte zur schrittweisen Öffnung von Kitas und Schulen
- Neustart Fußball-Bundesliga
- Verkaufsflächen im Einzelhandel
- Gottesdienste

+++ Fußball-Bundesliga: Niedersachsen und Brandenburg wie Bremen gegen baldigen Neustart +++

Neben Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte haben auch seine Länder-Kollegen aus Niedersachsen und Brandenburg – Stephan Weil und Dietmar Woidke (alle SPD) – Bedenken gegen einen baldigen Neustart der Fußball-Bundesliga geäußert. Das ist bei der heutigen Bund-Länder-Videokonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) möglicherweise ein Kernthema. Ob die Konferenz heute entscheidet, dass die Saison mit Geisterspielen ab Mitte Mai fortgesetzt wird, ist noch unklar. Die Deutsche Fußball Liga hofft auf Zustimmung.

+++ Arbeitslosenquote gestiegen – mehr als 5.000 Betriebe in Kurzarbeit +++

Bis zu 125.000 Beschäftigte im Bundesland Bremen sind durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Kurzarbeit geraten. Fast 5.900 Betriebe hätten im März und April Kurzarbeit angemeldet, teilte die Arbeitsagentur am Donnerstag mit. Die Zahl der Arbeitslosen in Bremen stieg im April um gut ein Zehntel. "Statt der sonst üblichen Frühjahrsbelebung mit einem leichten Rückgang haben die Corona-Folgen einen Anstieg um knapp 3.800 auf fast 40.000 Arbeitslose ausgelöst", sagte Bärbel Höltzen-Schoh, Chefin der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen. Die Arbeitslosenquote im kleinsten Bundesland stieg von 10,0 auf 11,0 Prozent.

+++ Krankschreibungen per Telefon vorerst bis 18. Mai möglich +++

Arbeitnehmer können sich vorerst bis 18. Mai auch ohne Praxisbesuch krankschreiben lassen. Die Ausnahmeregelung wegen der Corona-Krise, dass dies auch nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt möglich ist, wurde erneut verlängert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen mitteilte. Sie wäre sonst am 4. Mai ausgelaufen.

+++ Millionen-Finanzspritze für Bremer Klinikverbund Geno geplant +++

Die Gesundheitsdeputation der Bremischen Bürgerschaft will die städtischen Kliniken kurzfristig mit 30 Millionen Euro unterstützen. Ursprünglich war das Geld für den Klinikneubau eingeplant. Nun muss noch der Haushalts- und Finanzausschuss dem Verfahren zustimmen. Wegen fehlender Einnahmen in der Corona-Krise hatte sich das Minus des ohnehin klammen Unternehmens auf 58 Millionen Euro vergrößert.

+++ BSAG will wieder mehr Busse und Bahnen durch Bremen fahren lassen +++

Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) wird ab Montag wieder mehr Busse und Bahnen einsetzen. Das hat das Unternehmen jetzt mitgeteilt. In Oldenburg und in Bremerhaven fahren die Busse bereits seit dieser Woche wieder im Regelbetrieb. Alle drei Verkehrsunternehmen begründen diesen Schritt mit der steigenden Zahl an potenziellen Fahrgästen.

+++ Kitas im Land Bremen warnen vor zu schneller Rückkehr zur Normalität +++

Die Kitas im Land Bremen tragen den Vier-Stufen-Plan zur schrittweisen Öffnung der Einrichtungen mit. Sie warnen aber vor einer zu schnellen Rückkehr in den Normalbetrieb. Zwei der vier Phasen, die aktuelle und die erweiterte Notbetreuung, werden in Bremen schon umgesetzt. Bis zu einem beschränkten Regelbetrieb oder sogar einer Rückkehr zum Normalbetrieb ist es aus Sicht von Kita Bremen aber noch ein weiter Weg.

Die schrittweise Öffnung ist der richtige Weg, sagt der Vorsitzende Bahlmann, aber die Einrichtungen stoßen bald an ihre räumlichen und personellen Grenzen. Aktuell findet Betreuung nur in Fünfer-Gruppen statt. Ein Drittel der Kitas ist schon voll besetzt und die Kinder müssen zum Teil in anderen Kitas als gewohnt untergebracht werden, damit sie betreut werden können. Auch Bremerhaven unterstützt die geplante schrittweise Öffnung der Kitas. Dort sind aktuell etwa 500 Kinder in einer Notbetreuung.

+++ Versorger swb rechnet mit steigenden Verbräuchen durch Home Office +++

Aufgrund der Coronakrise arbeiten viele von zu Hause aus – das könnte sich auch auf die private Energiekostenabrechnung auswirken. Man gehe davon aus, dass sich durch Home Office ein Teil der Verbräuche von Strom, Wärme und Wasser vom Betrieb in die Haushalte verlagert, teilte swb-Sprecher Alexander Jewtuschenko auf Nachfrage von buten un binnen mit. "Deshalb empfehlen wir unseren Kunden, gut zehn Prozent des monatlichen Abschlagsbetrages zusätzlich zurückzulegen", so Jewtuschenko. Mit diesem finanziellen Polster könne man mögliche Mehrverbräuche bei der Abschlussrechnung begleichen.

+++ 4 Corona-Fälle im Klinkum Bremen-Mitte – insgesamt 31 im Land Bremen +++

Im Klinikum Bremen-Mitte haben sich drei Patienten und eine Ärztin mit dem Corona-Virus infiziert. Die Patienten liegen nach buten un binnen Informationen auf unterschiedlichen Stationen. Unterdessen ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Land Bremen gestern um 31 auf 827 gestiegen, 422 Erkrankte sind wieder gesund.

Eine der Stationen nimmt erstmal keine neuen mehr Patienten auf, sagte die Sprecherin der Gesundheit Nord Matiszick zu buten un binnen. Man teste mittlerweile alle Patienten, die in die Krankenhäuser eingeliefert würden und das bringe mit sich, dass man mehr Befunde hat, so Matiszick.

Auch in einem Bremer Frauenhaus gibt es jetzt einen positiven Corona-Fall. Diese Einrichtung könne aktuell nicht mehr neu belegt werden, teilte das Bremer Gesundheitsressort mit. In Niedersachsen beträgt die Zahl der bestätigten Infektionen jetzt 10.100. Das sind 85 Fälle mehr als am Vortag, teilte das Gesundheitsministerium mit. 419 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind gestorben, mehr als 7.000 (7.164) wieder gesund.

Kittel und Masken werden aus China nach Bremen geflogen

Video vom 29. April 2020
Auf einem Rollfeld steht ein Flugzeug, aus dem Fracht entladen wird.
Bild: Radio Bremen

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 30. April 2020, 19:30 Uhr