Umstellung auf Papierverpackung: Frosta rechnet mit weniger Gewinn

  • Bremerhavener Tiefkühlkosthersteller rechnete mit Gewinn von 15 Millionen Euro
  • Nun folgt Korrektur auf zwölf Millionen Euro
  • Umstellung auf Papierverpackung war teurer als erwartet
Zwei Arme halten eine Pastik- und eine Papier-Verpackung nebeneinander.
Frosta hat in eine neue Papierverpackung investiert. Bild: Frosta

Das Bremerhavener Tiefkühlkostunternehmen Frosta rechnet für das Geschäftsjahr 2019 mit einem geringeren Konzernjahresüberschuss als ursprünglich erwartet. Ein Grund für die Prognoseabweichung seien die höheren Produktionskosten für eine neue nachhaltige und umweltfreundliche Papierverpackung. Das berichtet der Vorstand in einer Pressemitteilung. Statt den im Halbjahresfinanzbericht angestrebten 15 Millionen Euro erwartet die Frosta AG nun einen Überschuss von 12,1 Millionen Euro.

Ob der Kunde mehr zahlen muss, entscheidet der Handel

"Veränderungen kosten Geld – und umweltfreundliche noch viel mehr", sagte Frosta-Vorstandsvorsitzender Felix Ahlers gegenüber buten un binnen. 2019 wurden die neuen nachhaltigen Papierverpackungen entwickelt und produziert. Das war teurer als erwartet. Auch viele Rohwaren seien teurer geworden. Ob der Kunde demnächst mehr für sein Tiefkühlgericht von Frosta zahlen muss, entscheide der Handel, so Ahlers. Frosta habe lediglich investiert und sei in Vorleistung gegangen.

Der Umsatz im Jahr 2019 sei hingegen konstant geblieben. Der endgültige Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 soll Ende Februar veröffentlicht werden.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 20. Januar 2020, 15 Uhr