Gegendemonstranten stören "Querdenken"-Protest am Bremer Osterdeich

  • Veranstalter hatten "Norddeutsche Großkundgebung" angekündigt
  • 120 Teilnehmern stehen ebenso viele Gegendemonstranten gegenüber
  • Veranstaltung von Rufen und scheppernden Topfdeckeln gestört
Teilnehmer der Querdenker-Demo am Osterdeich.
Am Osterdeich versammelten sich weit weniger Demonstranten als angemeldet. Bild: Radio Bremen | Rainer Krause

Eine als "Norddeutsche Großkundgebung" angekündigte Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen ist am Samstag in Bremen auf lauten Gegenprotest gestoßen. Während in Leipzig mehreren Tausend Menschen zu einer "Querdenken"-Demonstration strömten, versammelten sich am Osterdeich zu Spitzenzeiten nur etwa 120 Menschen und eben so viele Gegendemonstranten. Die Polizei war mit ungefähr 100 Einsatzkräften vor Ort und nahm Personalien von Demonstranten auf, die sich nicht an die Auflagen hielten.

Gegendemonstranten der Querdenker-Demo am Osterdeich.
Die Gegendemonstranten wurden von der Polizei auf Abstand gehalten. Bild: Radio Bremen | Rainer Krause

Der Protest der Initiative "Querdenken 421" wurde von lauten Rufen und scheppernden Topfdeckeln übertönt. Neben mehreren Redebeiträgen spielte bei der Demo gegen die Corona-Maßnahmen auch die Band "Die Bandbreite", die seit Jahren diverse Verschwörungstheorien verbreitet. Noch vor Ende der Demonstration löste sich der Gegenprotest auf.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 7. November 2020, 19:30 Uhr