Liveticker

Corona-Liveticker (24. März): 9 weitere Corona-Fälle in Bremen

Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land Bremen auf 195. In Bremerhaven wurden keine neuen Corona-Erkrankungen gemeldet. Die Entwicklung im Liveticker.

Ein Mitarbeiter des DRK mit einem Corona-test
Das Gesundheitsamt vermeldet einen weiteren Anstieg an Corona-Fällen in Bremen. Bild: Imago | Max Kovalenko

Das war der Liveticker vom 24. März. Über die weiteren Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden in unserem Liveticker vom 25. März:

+++ Sicherheitsabstand: Bremerhaven sperrt ab Mittwoch jeden zweiten Bus-Sitz +++

Die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven Bus fährt derzeit nach Notfallplan und setzt deshalb weniger Busse ein. Weil die Zahl der Fahrgäste sich aber nicht entsprechend verringert hat, konnten die Sicherheitsabstände in den Bussen nicht eingehalten werden. Daher soll ab Mittwoch jeder zweite Sitz gesperrt werden.

Außerdem sollen auch fast nur noch große Gelenkbusse eingesetzt werden. Für Mitarbeiter im Fischereihafen setzt Bremerhaven Bus auf zusätzliche Charterbusse. Der ausgedünnte Notfahrplan hatte dazu geführt, dass einige Beschäftigte nicht rechtzeitig zur Arbeit kamen. Beim eingeschränkten Fahrplan soll es aber bleiben, so die Geschäftsführung von Bremerhaven Bus.

+++ DFL will Bundesliga-Pause bis Ende April verlängern +++

Die Deutsche Fußball-Liga hat erneut auf die Corona-Krise reagiert und will die Aussetzung des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga mindestens bis zum 30. April verlängern. Eine entsprechende Empfehlung des Präsidiums werden die 36 Profivereine auf der Mitgliederversammlung am 31. März mit höchster Wahrscheinlichkeit beschließen.

Bei einem kompletten Saison-Abbruch drohen der gesamten Branche Einnahmeverluste in Höhe von rund 750 Millionen Euro. Die DFL arbeitet daher momentan unter Hochdruck an Konzepten, Spiele zu gegebenem Zeitpunkt auch ohne Stadion-Zuschauer und mit einem Minimal-Einsatz von Arbeitskräften in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien durchzuführen. Ziel bleibe es, die Saison zu einem Abschluss zu bringen.

+++ Bestätige Corona-Fälle im Land Bremen steigen auf 195 +++

In der Stadt Bremen wurden neun neue Corona-Infizierten gemeldet. Damit steigt die Zahl im Land Bremen auf insgesamt 195. In Bremerhaven wurden keine neuen Fälle registriert. Insgesamt sind inzwischen 35 Menschen wieder genesen. Aufgrund eines Software-Übermittlungsfehlers wurden am Dienstagvormittag versehentlich 15 Menschen in Bremerhaven als infiziert gemeldet. Diese Zahl wurde nun auf 14 korrigiert.

+++ "Sail 2020" soll trotz Corona wie geplant stattfinden +++

Die Stadt Bremerhaven hält an der Großveranstaltung "Sail 2020" Ende August fest. Die Vorbereitungen laufen normal weiter. Es gibt schon viele Anmeldungen von Segelschiffen und eine gute Buchungslage, sagte ein Stadtsprecher. Man wolle sich im Mai besprechen, ob das Großsegler-Treffen mit Mannschaften aus vielen verschiedenen Nationen wegen der Corona-Krise wie geplant stattfinden kann. Zur Sail werden mehr als eine Million Besucher erwartet.

+++ Bremer Kläranlagen: Keine Probleme mit Taschen- und Feuchttüchern +++

Mehrere kleinere Pumpwerke und Kläranlagen – unter anderem auch in Ottersberg im Kreis Verden – meldeten in den vergangenen Tagen Probleme mit dem Kanalnetz, da zunehmend Taschentücher oder Feuchttücher in den Toiletten heruntergespült würden. Diese zersetzen sich langsamer als Toilettenpapier und könnten daher zu Verstopfungen führen. In Bremen ist das laut Hansewasser-Sprecher Oliver Ladeur bisher kein Problem. "Wir haben keine verstärkten Störungsmeldungen", so Ladeur.

"Grundsätzlich hat ein Kanalsystem keine Probleme mit Haushaltstüchern und Taschentüchern. Aber wenn man diese massenweise reinwirft, kann das System überlastet werden." Bevor jedoch das Gesamtnetz Probleme bekäme, würde man die Auswirkungen in der Hausleitung merken. Diese sei deutlich sensibler und könnte schneller verstopfen.

+++ Kleinstunternehmer haben bereits 2.000 Anträge auf Zuschüsse eingereicht +++

Seit Montag können Kleinstunternehmen, Selbstständige und Freischaffende in Bremen Zuschüsse bei der Bremer Aufbaubank (BAB) beantragen. Bislang sind rund 2.000 solcher Anträge laut Wirtschaftsressort bei der Bremer Aufbaubank eingegangen.

Kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigte, Selbstständige und Freischaffende sollen so schnell und unkompliziert Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro bekommen können. Mit einem solchen Ansturm hat man auch gerechnet, sagt Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke). Ein Team von 40 Mitarbeitern wird die Anträge jetzt bearbeiten. Man hoffe, die ersten Mittel noch in dieser Woche auszahlen zu können, heißt es aus dem Ressort.

Die Wirtschaftssenatorin hatte das Soforthilfe-Landesprogramm am vergangenen Freitag verkündet. Zunächst sollen 10 Millionen Euro Soforthilfe zu Verfügung gestellt werden.

So funktioniert die Bremer Corona-Soforthilfe für Unternehmen

Video vom 24. März 2020
Der Comicladenbesitzer Jan Albin in seinem Laden in der Bremer Neustadt.
Bild: Radio Bremen

+++ Supermarkt-Mitarbeiter von Rewe und Penny erhalten Bonus-Zahlung +++

Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe will die Beschäftigten bei Rewe, aber auch bei der konzerneigenen Discounttochter Penny für ihren Einsatz in der Coronavirus-Krise mit einem Bonus belohnen. Dafür werde der Konzern über 20 Millionen Euro in die Hand nehmen, sagte ein Rewe-Sprecher am Dienstag auf Nachfrage.

"Das sind schnelle und unbürokratische erste Sofortmaßnahmen, um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine klare Botschaft zu geben: Wir sagen nicht nur Danke für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser schwierigen Ausnahmesituation, sondern wir honorieren ihr Engagement zugleich in finanziell spürbarer Weise", betonte der Sprecher. Der jeweilige Betrag ist etwa abhängig von der Funktion und davon, ob Vollzeit oder Teilzeit gearbeitet wird.

Die Bonuszahlung werde als Guthaben auf die Mitarbeiterkarten gebucht. Das habe den Vorteil, dass der Betrag den Beschäftigten praktisch als Netto-Zahlung zugutekomme. Auch bei Aldi Süd können sich die Beschäftigten vielleicht schon bald über eine Prämie freuen. "Wir machen uns derzeit Gedanken, wie wir uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz erkenntlich zeigen können", sagte ein Unternehmenssprecher.

+++ Baumärkte im Fokus +++

Die Situation bei den Baumärkten werde stärker beobachtet werden müssen, sagte Bovenschulte. Laut aktuellem Kenntnisstand sei die Situation in einigen Märkten gut gelöst, in anderen weniger. Erstmal gebe es aber eine klare Regelung, dass Baumärkte geöffnet bleiben dürfen, wenn die nötigen Abstandsregelungen eingehalten werden. Dies müsse nun durchgesetzt werden. Die geöffneten Märkte dürften nicht übermäßig frequentiert werden.

Bremer Baumärkte und Recycling-Stationen trotz Corona gut besucht

Video vom 21. März 2020
In einem Baumarkt steht ein Kunde an der Kasse und bezahlt seine Waren.
Bild: Radio Bremen

+++ Coronapartys in Bremen kein Problem +++

Coronapartys seien aktuell in Bremen kein Problem, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Die Polizei habe zwar in einigen Fällen strafrechtliche Verfahren und Platzverweise eingeleitet. Die Auswertung von Polizei und Ordnungsdienst: Die Menschen halten sich im Großen und Ganzen an die Kontakteinschränkungen, auch wenn sie manch einmal der Erklärung bedürfen. Es mussten nur wenige Verfahren eingeleitet werden.

+++ Gesundheitssenatorin zur aktuellen Situation +++

Laut Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) sind aktuell im Land Bremen elf Corona-Patienten stationär aufgenommen, zwei werden beatmet. Insgesamt gibt es 186 Fälle in Bremen. Das sagte sie auf der Pressekonferenz des Senats am Dienstag. Die Beschaffung sei bundesweit eine große Herausforderung. Es werde immer noch weit getestet und Kontaktpersonen ermittelt, um die Infektionsrate niedrig zu halten.

+++ Situation liege vielen Bremern schwer auf der Seele +++

Die aktuelle Situation liege vielen Bremern schwer auf der Seele – nicht, weil sie selbst Symptome befürchten, sondern weil ihr Leben eingeschränkt werde, erzählt Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bei der Pressekonferenz des Senats.

+++ Notbetreuung wird in den Osterferien fortgesetzt +++

In den Osterferien wird die Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, fortgesetzt. Das teilte Annette Kemp, Sprecherin der Bildungssenatorin mit. Es findet keine reguläre Ferienbetreuung statt, betonte Kemp. Eltern, die für die Ferien bereits bezahlt haben, bekommen ihr Geld erstattet.

Außerdem dürften ab sofort auch Eltern mit tiermedizinischen und tierpflegerischen Berufen die Notbetreuung in Anspruch nehmen.

+++ Pressekonferenz des Senats zum Coronavirus +++

Wie schlagen die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus in Bremen an? Darüber informierte der Senat im Rathaus. Hier können sich die Pressekonferenz nochmal ansehen.

+++ BSAG legt neuen Pandemie-Fahrplan vor +++

Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) passt ihren aktuellen Pandemie-Fahrplan an. Für Pendler und Pendlerinnen werden mehr Fahrten zu den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags angeboten. Grundsätzlich werde auf allen Hauptlinien zwischen 5 Uhr morgens und Mitternacht ein verlässlicher Takt eingerichtet. Die Zusatzfahrten in die Gewerbegebiete bleiben bestehen und werden nach Bedarf ausgebaut.

+++ Polizei Bremen nimmt Anzeigen per Telefon entgegen +++

Wegen der Corona-Pandamie nimmt die Polizei Bremen ab sofort auch telefonisch Anzeigen entgegen. Bürger können zwischen 6 und 22 Uhr Straftaten per Telefon melden.

Dokumente wie Fotos oder Rechnungen könnten dann per Post oder E-Mail nachgereicht werden, teilt die Polizei mit. Delikte wie Fahrraddiebstähle oder Sachbeschädigungen können aber auch über das Internet bei der Onlinewache Bremen gemeldet werden.

+++ Eheschließungen im Land Bremen durch Corona eingeschränkt +++

Die Personenanzahl bei Eheschließungen wird in Bremen und Bremerhaven bis auf weiteres auf zwei Personen reduziert. Neben den künftig Verheirateten darf gegebenenfalls noch ein Dolmetscher dabei sein. Das teilt das Standesamt Bremerhaven mit.

Derzeit würden betreffende Paare darüber informiert. Sie erhalten die Möglichkeit ihre Eheschließung zu verschieben, sollten sie unter den Einschränkungen nicht heiraten möchten.

+++ Müllentsorgung in Bremerhaven durch Corona kaum beeinträchtigt +++

Die Abfallabfuhr und der Containerdienst sind in Bremerhaven bislang nicht beeinträchtigt, wie die Stadt mitteilt. Dies gilt auch für Gelbe Säcke und Tonnen sowie blaue Altpapiertonnen und Sperrmüll.

Die Abfallannahme ist für das Anliefern von Kleinmengen am Müll-Heiz-Kraftwerk und der Deponie Grauer Wall bis auf weiteres geschlossen. Für kurzfristigen Mehrbedarf können amtliche Abfallsäcke erworben und mit der Mülltonne bereitgestellt werden. Da auch die Annahme von Gartenabfällen eingeschränkt ist, können diese am Samstag, 28. März, zum Müll-Heiz-Kraftwerk gebracht werden. Hier dürfen maximal zwei Fahrzeuge gleichzeitig die Übernahmestelle befahren.

Die mobile Schadstoffsammlung findet vom 26. bis 28. März nicht statt. Für Abfälle aus Haushalten mit Infektionsverdacht oder Infektion gelten die üblichen, hygienischen Vorsichtsmaßnahmen. Sie gelten ebenso wie Abfälle aus medizinischen Einrichtungen als ungefährlich und müssen nicht gesondert entsorgt werden.

+++ Bremer Gesundheitsressort meldet für das Land Bremen 186 Infizierte +++

Das Bremer Gesundheitsressort hat neue Coronavirus-Zahlen für das Land Bremen veröffentlicht. In der Stadt Bremen haben sich demnach 171 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In Bremerhaven sind es 15 und damit einer mehr als am Montag. Insgesamt sind es also 186 Corona-Fälle. Davon genesen sind 26 Menschen.

+++ Unis und Hochschulen im Land Bremen beenden das Wintersemester vorzeitig +++

Unis und Hochschulen haben das Wintersemester quasi beendet, im Land Bremen gehen sie in einen Notbetrieb, heißt es offiziell. Auf dem Campus der Uni Bremen hatte sich zuvor ein weiterer Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt, sagt der Rektor. Also: Keine Veranstaltungen, keine Forschung, keine Prüfung beziehungsweise nur digitale Prüfungen oder solche, bei denen alle Schutzvorschriften eingehalten werden können. Abgabefristen können verschoben werden und es soll dann neue Prüfungstermine geben. 

+++ Kontaktbeschränkungen wird im Land Bremen mittlerweile gut eingehalten +++

Die Kontaktbeschränkung wird laut Polizei in Bremen und in Bremerhaven im alltäglichen Leben ganz gut eingehalten. Trotzdem musste die Polizei in Bremerhaven 13 Hinweisen nachgehen – wobei es aber kaum zu Verstößen gegen die Anordnung kam. Am Wochenende sah das anders aus. Da hat die Bremer Polizei beispielsweise sehr viel zu tun gehabt und berichtet von mehr als 70 Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz. Von verbotenerweise betriebenen Cafés oder Friseurgeschäften bis hin zu öffentlichem Fußball- oder Basketballspiel. Selbst Sonntagabend haben Polizisten bei einer Gaststättenkontrolle in der Bremer Neustadt noch 19 Personen angetroffen, das Lokal versiegelt und den Schlüssel beschlagnahmt.

Grafische Darstellung eines Schemas über die Eindämmung des Corona-Virus Z eit F älle Unkont r ollie r te A usb r eitung Mit Maßnahmen Quelle: Bundesgesundheitsministerium Kapazität des Gesundheitssystems
Bild: Radio Bremen

+++ Keine Infektion in Bremer Flüchtlingsunterkünften +++

Unter erschwerten Bedingungen wird in den Flüchtlingsunterkünften in Bremen und Niedersachsen versucht, eine Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. In verschiedenen Sprachen, mit Piktogrammen und im Gespräch werden die oft auf wenig Raum zusammenlebenden Flüchtlinge über die Epidemie und die Einschränkungen informiert, wie die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen mitteilte. Bislang ist in den Aufnahmeeinrichtungen beider Länder nach eigenen Angaben noch kein infizierter Flüchtling oder Mitarbeiter festgestellt worden.

In Bremen wird jeder Neuankömmling zunächst auf das Virus getestet und kommt in die Quarantäne der Erstaufnahme, bis das Ergebnis vorliegt. "Bislang hat es keinen positiven Befund gegeben", sagte Bernd Schneider, Sprecher der Bremer Sozialsenatorin. Im Fall einer bestätigten Infektion würde häusliche Quarantäne verhängt. In Bremen wurde die Ausgabe von Mahlzeiten umgestellt auf in Folien eingeschweißtes Essen.

In den Bremer Aufnahme- und Übergangswohnheimen wurden zur Vorsorge unter anderem Gruppenräume geschlossen und die Bewohner nach Möglichkeit in kleineren Zimmern untergebracht. Zudem seien die Reinigungsintervalle vor allem für Oberflächen und Türklinken und zwischen den "Schichten" im Speisesaal verstärkt und der Fußboden mit Markierungen versehen worden, damit Abstände eingehalten werden.

Der Bremer Flüchtlingsrat fordert die Erstaufnahmeeinrichtung zu schließen. Dies sei möglich, da in Bremen viele Hotels, Airbnb-Wohnungen und Container leerstehen würden.

Eine Grafik die darstellt, in welcher Geschwindigkeit andere Menschen angesteckt werden. HEUTE N A CH 5 T A GEN 2,5 Menschen 406 Menschen 15 Menschen 2,5 Menschen 1,25 Menschen 1 Mensch 1 Mensch 1 Mensch 0,625 Menschen N A CH 30 T A GEN INFIZIE R T INFIZIEREN INFIZIEREN INFIZIEREN INFIZIE R T INFIZIE R T 50% WENIGER S O Z I AL K O N T AK T GEWOH N TER S O Z I AL K O N T AK T 75% WENIGER S O Z I AL K O N T AK T
Bild: Radio Bremen Quelle: University of San Diego, Signer Laboratory

+++ Corona-Soforthilfe fördert ab sofort kleine Unternehmen +++

Die Wirtschaftssenatorin des Landes Bremen, Kristina Vogt (Linke), gewährt ab sofort Leistungen zur Förderung von kleinen Unternehmen. Das teilt das Wirtschaftsressort mit. Bei der Wirtschaftsförderung Bremerhaven BIS und der Bremer Aufbau-Bank BAB können Anträge für eine Corona-Soforthilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses von bis zu 5.000 Euro ab sofort gestellt werden. In Einzelfällen kann der Zuschuss bis zu 20.000 Euro betragen. So sollen Antragsteller laufende Ausgaben wie Miet- und Pachtzahlungen oder Finanzierungskosten begleichen können.

Das Angebot gilt für Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als zwei Millionen Euro Jahresumsatz der gewerblichen Wirtschaft, Solo-Selbstständige sowie freiberuflich Tätige mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Bremen.

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+++ 175 gemeldete Corona-Erkrankte im Land Bremen +++

In Bremen sind vom Gesundheitsressort am Montag drei neue Corona-Fälle bestätigt worden. Insgesamt gibt es damit offiziell 175 Erkrankte im Land, 26 Menschen sind inzwischen wieder genesen. In der Stadt Bremen sind es 161 Fälle, in Bremerhaven sind es 14. In Bremerhaven wurde ein Fall abgezogen, weil es sich um einen Mann aus Bayern handelte, der in Bremerhaven getestet wurde. Er wird nun zur bayrischen Statistik gezählt.

Dass jetzt auf einmal 26 Patienten als gesund gemeldet worden sind, liegt daran, dass das komplette Corona-Krankheits-Management nach wie vor über die Hausärzte läuft. Dort meldet man sich bei Husten und Fieber, im besten Fall kommt die Person in häusliche Quarantäne, schlimmstenfalls ins Krankenhaus auf eine Intensivstation.

Und beim Hausarzt meldet man sich auch zwei Wochen später, wenn man mindestens 48 Stunden keine Krankheitssymptome mehr hatte. Der Hausarzt beobachtet den Patienten genau, um die Genesung bestätigen zu können und gibt dann eine Rückmeldung an das zuständige Gesundheitsamt. Und da sind eben gestern viele positive Meldungen von Ärzten eingegangen.

Infografik: Händer verbreiten Krankheitserreger. Diese Grafik zeigt, wie man richtig Hände wäscht. Hände unter fließendes Wasser halten Dann gründlich abspülen Seife* 20 bis 30 Sekunden in den Händen verreiben Sorgfältig abtrocknen *oder vergleichbares Handreinigungsmittel Auch zwischen den Fingern
Bild: Radio Bremen Quelle: BZgA, Robert Koch Institut

Wie klappt die Kontaktbeschränkung in Bremen?

Video vom 23. März 2020
Einige Menschen laufen an der Weser lang, nebendran ein Streifenwagen.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 24. März 2020, 19:30 Uhr