Liveticker

Corona-Liveticker (20. März): 8 Neu-Infizierte in Bremen

In Bremen wurden acht neue Corona-Fälle bestätigt. In Bremerhaven gibt es keine Neu-Infizierten. Das hat das Gesundheitsamt mitgeteilt. Die Entwicklung im Liveticker.

In einem Labor wird ein Corona-Test ausgewertet.
Bild: DPA | Robert Michael

+++ Hamsterkäufe nicht notwendig: So kommt Klopapier in die Geschäfte +++

Den langen Weg des Klopapiers vom Baum bis hin zur Rolle im Ladenregal haben wir in einer Grafik aufbereitet.

Lebensmittel, Klopapier und Co: Wie funktioniert die Lieferkette?

Video vom 20. März 2020
Eine Grafik der Lieferkette.

+++ Neue bestätigte Corona-Fälle im Land Bremen +++

Das Bremer Gesundheitsamt hat die neuen Fallzahlen veröffentlicht. Demnach gibt es im Land Bremen acht neue Corona-Fälle. Alle gemeldeten Personen kommen aus Bremen. In Bremerhaven gibt es keine Neu-Infizierten.

+++ Auch Frisörbetriebe müssen schließen +++

Auch Frisöre müssen ab Samstag ihre Arbeit einstellen. Das besagt eine Verfügung der Innenbehörde. Davon betroffen sind alle Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann. Innensenator Mäurer bezeichnet diese Entscheidung als alternativlos.

+++ Lehrer in Bremerhaven sollen bei Krisenbewältigung helfen +++

Bremerhaven will Lehrer mit medizinischer Vorbildung für die Bewältigung der Corona-Krise gewinnen. Der Krisenstab hat laut einem Magistratssprecher beschlossen, Lehrer mit solchen Kenntnissen anzusprechen. Wieviele zusätzliche Kräfte so gewonnen werden können, sei noch unklar.

+++ Häfensenatorin richtet Task Force für bremische Häfen ein +++

Die bremische Hafen- und Logistikwirtschaft bekommt die Auswirkungen der Corona-Krise stark zu spüren. So geht unter anderem in einigen Bereichen der Umschlag von Waren und Gütern zurück. Bremens Häfensenatorin Claudia Schilling (SPD) richtet daher eine Task Force ein. Sie soll sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen und akuten Bedürfnisse der Beteiligten beschäftigen. Nach Angaben des Häfenressorts hängt jeder fünfte Arbeitsplatz im Land Bremen von den bremischen Häfen ab.

+++ So wird die Infektionskette verlangsamt +++

Daten der University von San Diego zeigen anschaulich, welchen Effekt eine Reduzierung der Sozialkontakte auf die Virus-Ausbreitung haben kann.

Eine Grafik die darstellt, in welcher Geschwindigkeit andere Menschen angesteckt werden. HEUTE N A CH 5 T A GEN 2,5 Menschen 406 Menschen 15 Menschen 2,5 Menschen 1,25 Menschen 1 Mensch 1 Mensch 1 Mensch 0,625 Menschen N A CH 30 T A GEN INFIZIE R T INFIZIEREN INFIZIEREN INFIZIEREN INFIZIE R T INFIZIE R T 50% WENIGER S O Z I AL K O N T AK T GEWOH N TER S O Z I AL K O N T AK T 75% WENIGER S O Z I AL K O N T AK T
Quelle: University of San Diego, Signer Laboratory

+++ Jazzahead 2020 in Bremen abgesagt +++

Die Musikmesse und das Festival Jazzahead findet wegen der Maßnahmen gegen das Coronavirus in diesem Jahr nicht statt. Das haben die Organisatoren mitgeteilt. Die Veranstaltung soll im kommenden Jahr nachgeholt werden. Gekaufte Tickets können zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

+++ E-Roller-Anbieter Voi stellt Angebot vorübergehend ein +++

Der Verleiher von E-Scootern hat mitgeteilt, dass der Betrieb der Voi-Zweiräder in Bremen vorübergehend eingestellt wird. Damit das Social Distancing funktioniere, müssten alle an einem Strang ziehen und das gelte auch für Voi, hieß es in einer schriftlichen Mitteilung. Sobald der momentane Ausnahmezustand beendet sei, wolle man die Flotte so schnell wie möglich wieder reaktivieren.

+++ Pressekonferenz beendet +++

Das war es von der Pressekonferenz des Bremer Senats. Auf dieser wurde verkündet, dass Restaurants und Gaststätten ab morgen ihre Gäste nicht mehr vor Orte bewirten dürfen. Speisen zubereiten dürfen die Lokale aber weiterhin, die man abholen kann. Bislang durften Restaurants noch bis 18 Uhr öffnen. Außerdem wurden kleinen Betrieben wirtschaftliche Soforthilfen in Aussicht gestellt.

+++ Gesundheitssenatorin Bernhard: Erwarten stündlich Nachschub bei bei der Ausrüstung +++

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) sagt, dass der Kenntnisstand der Bremer Hausärzte sehr gut sei. Nicht gut sei hingegen die Ausrüstung. "Wir erwarten quasi stündlich Nachschub", sagte Bernhard. Positiv sei, dass es keinen Rückstau bei den Testergebnissen mehr gebe. Die Bugwelle, die sich zwischenzeitlich aufgestaut hatte, ist demnach abgearbeitet.

+++ Zahl der Tests im Land Bremen in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen +++

Laut Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) hat sich die Zahl der Tests im Land Bremen deutlich reduziert. So habe es Ende vergangener Woche im Klinikum Bremen-Mitte rund 200 Tests am Tag gegeben. Jetzt seien es nur noch etwa 100. Auch in der Corona-Ambulanz im Klinikum Bremen-Ost seien die Tests von circa 50 am Tag um rund die Hälfte zurückgegangen. Warum das so sei, könne sie nicht sagen, sagte Bernhard.

+++ Bürgermeister Bovenschulte: Ausgangssperre derzeit nicht nötig +++

Auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hält eine komplette Ausgangssperre nicht für förderlich. "Wenn man jetzt der Ansicht ist, dass die bisherigen Beschlüsse nicht funktionieren, wie soll denn dann eine totale Ausgangssperre funktionieren?" Man müsse genau hinschauen, ob man mit einem Begriff wie "Ausgangssperre" nicht nur symbolische Politik mache.

Corona-Krise: Vorerst keine Ausgangssperre für Bremen

Video vom 20. März 2020
Innensenator Ulrich Mäurer erläutert die Lage in Bremen zur Ausgangssperre.

+++ Innensenator Mäurer: Die jetzt beschlossenen Maßnahmen reichen aus +++

Laut Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) ist es keine Option alles auf Null herunterzufahren. Die jetzt weiter verschärften Maßnahmen reichen seiner Ansicht nach aus, eine komplette Ausgangssperre sei nicht angeraten. In vielen Bereichen, wie Polizei und Feuerwehr, würden viele Menschen gebraucht. Wenn aber alle beschlossenen Maßnahmen befolgt würden, komme das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen. Alles, was man brauche, sei aber gewährleistet. Außerdem könne man in Bremen keine Alleingänge machen.

+++ 27 Menschen derzeit im Land Bremen in stationärer Behandlung +++

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) teilt mit, in Bremen derzeit 27 Menschen stationär behandelt würden. Die Zahl beinhalte auch Menschen aus Niedersachsen und Verdachtsfälle. Sechs bestätigte Fälle würden derzeit stationär behandelt, einer davon intensivmedizinisch. Am nächsten Montag würde die Corona-Ambulanz vom Klinikum Bremen-Mitte in die Bremer Messehallen umziehen.

+++ Kristina Vogt (Die Linke) stellt Soforthilfen für kleine Unternehmen in Aussicht +++

Bremens Wirtschaftssenatorin, Kristina Vogt (Die Linke), sagt, dass jetzt darum gehe, vor allem kleinen Betrieben dabei zu helfen, die Corona-Krise zu überstehen. Die Bremer Aufbaubank solle dabei helfen, dass die Unternehmen noch ihre laufenden Kosten stemmen können. Zunächst würden dafür zehn Millionen Euro bereitgestellt werden. Die Förderung solle kurzfristig und unbürokratisch fließen. Betriebe mit weniger als zehn Vollzeitbeschäftigten und weniger als zwei Millionen Euro Jahresumsatz sollen die Gelder beantragen können.

+++ Keine Bewirtung vor Ort mehr +++

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) teilt mit, dass ab morgen Bremer Lokale ihr Gäste nicht mehr vor Ort bewirten dürfen. Diese Maßnahme sei dringend notwendig, da Niedersachsen einen ähnlichen Beschluss gefasst habe. Dies bedeute nicht, dass die Betriebe schließen müssten. "Es gibt nur keine Möglichkeit mehr, in den Lokalen zu speisen", sagt Mäurer. Bislang war dies noch bis 18 Uhr möglich. Die Restaurants könnten weiter Speisen verkaufen und ausgeben. In der Praxis stelle er sich vor, im Lieblingsrestaurant anzurufen und die Speisen zu bestellen. Die Betriebe müssten dies nur organisieren.

+++ Innensenator Mäurer: Wir brauchen eine bundesweite Beruhigung der Corona-Lage +++

Laut Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hält sich der Großteil der Bevölkerung an die bereits getroffenen Maßnahmen. Es brauche jetzt aber eine bundesweite Beruhigung der Lage.

+++ Bovenschulte: Länder müssen sich eng abstimmen +++

Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sagt, dass der Bremer Senat mit den übrigen Landesregierungen vereinbart habe, dass man sich eng abstimme. Frage sei jetzt, ob die verabschiedeten Maßnahmen ausreichen.

+++ Bürgermeister Bovenschulte dankt Bremern für ihr Verständnis +++

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) dankt den Menschen im Land Bremen dafür, dass sie zum Großteil die sehr einschränkenden Maßnahmen der letzten Tage akzeptierten. Ziel aller Maßnahmen müsse es sein, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wenn möglich sogar zu stoppen. Solche Maßnahmen seien in den letzten Tagen getroffen worden. Das öffentliche Leben im Land Bremen sei ganz wesentlich reduziert worden. Der Großteil der Bremerinnen und Bremer befolge diese Maßnahmen.

+++ Pressekonferenz des Bremer Senats beginnt +++

Der Bremer Senat informiert auf einer Pressekonferenz zu Möglichkeiten zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. Außerdem wird es um die Situation in den Krankenhäusern im Land Bremen gehen.

+++ Senat tagt noch – Pressekonferenz verschiebt sich +++

Der Bremer Senat tagt im Moment noch. Die für 13 Uhr angekündigte Pressekonferenz verspätet sich daher.

+++ Bremer Senat beschließt zehn Millionen Euro Soforthilfe +++

Der Bremer Senat hat zehn Millionen Euro Soforthilfe für Kleinunternehmer, Freiberufler und Selbstständige beschlossen. Einzelheiten sollen in Kürze auf einer Pressekonferenz mitgeteilt werden.

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+++ Bayern verhängt weitreichende Ausgangsbeschränkungen +++

Zur Eindämmung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat angekündigt. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft – dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt.

+++ Bremer Stahlwerk geht in Kurzarbeit +++

Arcelor Mittal Bremen hat gemeinsam mit dem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung für Kurzarbeit geschlossen. Das hat die Sprecherin des Bremer Stahlwerks am Freitag mitgeteilt. Auch die IG Metall teilte mit, dass die wegen der schwierigen Auftragslage ohnehin schon angedachte Kurzarbeit jetzt kurzfristig umgesetzt werde.

+++ 2 weitere bestätigte Corona-Fälle in Bremen +++

Seit Donnerstagabend ist bei zwei weiteren Menschen im Land Bremen das Coronavirus nachgewiesen worden. Damit sind es insgesamt 121 Fälle. Drei davon sind wieder genesen. Alle Zahlen für das Land und für die Städte Bremen und Bremerhaven finden Sie hier.

+++ Livestream von Pressekonferenz des Bremer Senats um 13 Uhr +++

Der Bremer Senat kommt heute wegen der Corona-Krise erneut zu einer Sondersitzung zusammen. Dabei wird es um Möglichkeiten zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen gehen. Außerdem wird über die Situation in den Krankenhäusern im Land Bremen beraten. Ab 13 Uhr informiert die Landesregierung über das Ergebnis der Beratung. Auf buten un binnen können Sie die Pressekonferenz im Livestream verfolgen.

+++ Landessportbund appelliert an die Solidarität der Vereinsmitglieder +++

Der Landessportbund Bremen (LSB) appelliert an alle Mitglieder in den Bremer und Bremerhavener Sportvereinen, den Vereinen die Treue zu halten. "Die rund 150.000 Vereinsmitglieder im Land Bremen müssen infolge der Coronavirus-Pandemie massive Einschränkungen hinnehmen. Diese Herausforderungen können nur durch Zusammenhalt und gemeinschaftliches, konsequentes Handeln gemeistert werden", heißt es in einer Mitteilung des LSB. Die Sportvereine würden durch die Corona-Krise unverschuldet mit enormen Problemen konfrontiert. "Daher ist es in der jetzigen Phase elementar wichtig, zu seinem Verein zu stehen, Mitglied zu bleiben und weiterhin Beiträge zu zahlen."

+++ Reisewarnung der Bundesregierung gilt bis Ende April +++

Die Reisewarnung der Bundesregierung wegen der Corona-Krise gilt zunächst bis Ende April und betrifft damit auch die Osterferien. Das stellte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) auf Twitter klar.

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+++ Mehr als 1.000 Kurzarbeiter-Anträge bis Mitte der Woche +++

Die Arbeitsagenturen in Bremen und Bremerhaven haben mit einer wachsenden Flut von Kurzarbeiter-Anträgen regelrecht zu kämpfen. Zur Wochenmitte waren es nach eigenen Angaben bereits mehr als 1.200, davon 300 in Bremerhaven. Die Arbeitsagenturen raten allen Betroffenen, sich per E-Mail an sie zu wenden, weil die Telefon-Leitungen mittlerweile total überlastet sind.

+++ Polizei warnt vor Betrügern in Schutzanzügen +++

Die Polizei im niedersächsischen Kreis Nienburg warnt vor falschen Mitarbeitern des Gesundheitsamtes. Mit Schutzanzügen und Mundschutz versuchten diese, sich Zutritt zu Häusern und Wohnungen zu verschaffen, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit. Das Amt warnte davor, diese Personen hereinzulassen. Die Bürger wurden zudem aufgefordert, Bekannte – vor allem ältere Menschen – vor den Betrügern zu warnen.

+++ Bei Verstößen gegen Notmaßnahmen droht Freiheitsstrafe +++

Der Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) weist darauf hin, dass Verstöße gegen die Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen, Zusammenkünften und der Öffnung bestimmter Betriebe kein Kavaliersdelikt sind, sondern Straftaten, die die Polizei zwingend verfolgen muss. Verstöße können mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden. Auch Bürger, die sich in Gruppen auf öffentlichen Plätzen aufhalten, müssen mit einer Strafverfolgung rechnen, so Grantz.

+++ Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide bereitet sich auf Corona-Patienten vor +++

Das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide bereitet sich auf Corona-Patienten vor. In einer entsprechenden Mitteilung des Klinikums heißt es, dass zwar noch nicht abgesehen werden könne, "wie stark Deutschland und speziell Bremerhaven von der Epidemie betroffen sein wird und wie viele Patienten dabei einen schweren Verlauf durchmachen und intensivmedizinisch versorgt werden müssen". Unabhängig davon treffe das Krankenhaus alle nötigen Vorbereitungsmaßnahmen. So würde derzeit auch die Verschiebung von planbaren Operationen und Eingriffen vorbereitet. Darum hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der vergangenen Woche gebeten. Ab Montag würden daher an dem Krankenhaus alle planbaren Operationen und Eingriffe auf unbestimmte Zeit verschoben und ausgesetzt. Die Versorgung aller akut behandlungsbedürftigen Patienten sei aber gesichert.

+++ Sorge der Deutschen vor Corona-Infektion wächst +++

Fast die Hälfte der Deutschen sorgt sich vor einer Corona-Infektion in der eigenen Familie. Laut ARD-Deutschlandtrend hat sich die Zahl der Besorgten damit gegenüber dem 5. März (23 Prozent) verdoppelt. Bei den älteren Menschen ist die Sorge vor einer Ansteckung etwas geringer ausgeprägt als bei den Jüngeren bis 40 Jahren. Aber auch bei den über 65-Jährigen sind mittlerweile 43 Prozent besorgt. Gleichzeitig punktet die Bundesregierung mit ihrem Krisenmanagement. 65 Prozent der Befragten sind zufrieden, 33 Prozent unzufrieden damit, wie die große Koalition die Krise bisher managt.

+++ Chef des Bremer Ordnungsdienstes: "Unsere Mitarbeiter erfahren viel Verständnis" +++

Der Chef des Bremer Ordnungsdienstes zieht ein positives erstes Fazit zu den Kontrollen der Allgemeinverfügungen. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien im Moment hauptsächlich damit beschäftigt, die Einhaltung dieser Verfügungen zu kontrollieren, sagte Papencord zu buten un binnen. Über die Kontrollen hinaus, müsse im Moment aber jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. "Da muss in der aktuellen Situation jeder eigenverantwortlich handeln. Das tun die Leute aber auch. Unsere Mitarbeiter erfahren bei ihrer Arbeit viel Verständnis."

+++ Bremerhaven hat jetzt eine Corona-Anlaufstelle +++

Bremerhaven hat jetzt eine eigene Ambulanz für Corona-Verdachtsfälle. Seit heute können sich Menschen mit Symptomen auf dem Gelände des ehemaligen US-Hospitals testen lassen. Die Stadt appelliert aber an die Bürger, auf keinen Fall direkt zur Anlaufstelle zu gehen, sondern immer erst den Hausarzt per Telefon zu kontaktieren. So soll auch sichergestellt werden, dass die Notaufnahmen der Krankenhäuser nicht blockiert werden. Der Hausarzt soll die Patienten zur Anlaufstelle überweisen. In der Anlaufstelle arbeiten zwei Ärzte und vier Pflegekräfte, die das Bremerhavener Gesundheitsamt über die Feuerwehr organisiert hat.

Corona-Anlaufpraxis in Bremerhaven eröffnet

Video vom 19. März 2020
Ein Schild mit einem schwarzen Pfeil, mit der Aufschrift Corona Praxis.

+++ Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt auf 119 +++

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Land Bremen ist auf 119 gestiegen. Gestern waren es am Ende des Tages noch 75 Fälle. Wie der Senat mitteilt, sei der starke Anstieg auf eingegangene Tests mehrerer Tage zurückführen. Demnach gibt es in Bremen 104 bestätigte Infizierte, in Bremerhaven 15. Hinzu kommen 13 begründete Verdachtsfälle in Bremen. Drei Personen sind der Mitteilung zufolge wieder genesen.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 20. März 2020, 19:30 Uhr