BSAG setzt ab Montag in Bremen Reisebusse ein

  • Drei zusätzliche Fahrzeuge für Linie 63
  • Stoßzeiten am Güterverkehrszentrum sollen entzerrt werden
  • Aktion bis zum 23. Dezember befristet
Ein Fernbus der Gesellschaft Flixbus
Die BSAG setzt auf die Hilfe von Busunternehmern (Symbolbild). Bild: Imago | Ralph Peters

Ab Montag setzt die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) zwischen dem Hauptbahnhof und dem Güterverkehrszentrum (GVZ) in Bremen-Strom zusätzliche Reisebusse ein. Damit werde die stark nachgefragte Linie 63 beziehungsweise 63S entlastet, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Reisebusse werden demnach für den Linienverkehr angemietet, um unter anderem beim morgendlichen Schichtwechsel einen engeren Takt anbieten zu können.

Trotz der nun gemieteten modernen Fahrzeuge müssen Reisebusse im Linieneinsatz eine Notlösung bleiben. Ihnen fehlen unter anderem die notwendigen technischen Geräte für den Linienbetrieb wie der BSAG-Funk zur Leitstelle oder die Ampelansteuerung.

BSAG-Vorstandssprecher Hajo Müller

Zum Einsatz kommen laut BSAG drei moderne Doppeldecker mit je rund 75 Sitzplätzen. Die Fahrzeuge hätten vergleichsweise breite Türen für den Ein- und Ausstieg sowie eine Rampe und einen Stellplatz für Rollstühle. Die Aktion soll vorerst bis zum 23. Dezember dauern. Anschließend soll sie ausgewertet werden, heißt es.

BSAG bereitet sich auf Corona-Winter vor

Video vom 11. November 2020
Eine Straßenbahn an einer Haltestation und Fahrgäste die einsteigen in Bremen.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 2. Dezember 2020, 14 Uhr