Digitale Außenweser: So sollen Bremens Häfen smarter werden

Der Schwergutfrachter Yeoman Bontrup steuert auf der Weser  Bremerhaven an.
Bild: DPA | G. Franz
  • Schiffsanläufe nach Bremerhaven werden digitalisiert
  • Bremenports und HVCC arbeiten zusammen
  • Projekt soll bis Frühjahr 2023 abgeschlossen sein

Schiffsanläufe über die Außenweser zu den Bremischen Häfen sollen künftig digital besser gesteuert werden. Ein Hintergrund ist die Konkurrenz unter den europäischen Häfen. In Rotterdam und Antwerpen ist die Digitalisierung laut einer kürzlich erschienen Studie weiter fortgeschritten als in den Bremischen Häfen. Das Projekt soll bis zum Frühjahr 2023 abgeschlossen sein.

Ziel ist, mögliche Wettbewerbsnachteile Bremerhavens gegenüber den anderen europäischen Häfen zu vermeiden. Deswegen sollen künftig alle Beteiligten, zum Beispiel Terminalbetreiber, Lotsen und Hafenkapitän, enger miteinander vernetzt werden. Die Kapazitäten der Terminals könnten effizienter genutzt, Schiffsanläufe besser geplant und Treibstoff eingespart werden. Beispielsweise hätten Schiffe dann schon vor Erreichen der Weser Informationen über die Hafenauslastung, könnten ihre Geschwindigkeit anpassen und Liegezeiten vermeiden.

Hafengesellschaft und Teminalbetreiber arbeiten zusammen

In dem Projekt arbeitet die Hafengesellschaft Bremenports mit dem Terminalbetreiber Eurogate und dem Hamburg Vessel Coordination Center (HVCC) zusammen. HVCC wird gemeinsam von Eurogate und der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) betrieben. Derzeit gibt es Gespräche über eine mögliche Kooperation der Hafen-Betreiber von der Bremer Eurogate und der Hamburger HHLA.

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Autorin

  • Catharina Spethmann

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 17. Mai 2022, 16 Uhr