Bremerhaven prüft Verschärfung von Sicherheitsvorkehrungen an Schulen

Bremerhaven zieht Konsequenzen aus Angriff auf Lloyd-Gymnasium

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  • Am Mittwochvormittag tagte in Bremerhaven eine Sicherheitskonferenz
  • Anlass war der Angriff am Lloyd-Gymnasium
  • Ergebnisse zu Veränderungen sollen in vier Wochen vorliegen

Bremerhaven will prüfen, ob die Sicherheitsvorkehrungen an Schulen verschärft werden müssen. Darauf hat sich der Magistrat bei einer Sitzung mit Vertretern von Feuerwehr und Polizei geeinigt. Anlass für die Sicherheitskonferenz war ein Angriff am Lloyd-Gymnasium. In der vergangenen Woche war ein bewaffneter Mann in die Schule eingedrungen und hatte eine Mitarbeiterin lebensgefährlich verletzt.

Die Notfallpläne und die Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Schule seien bei dem Vorfall sehr gut umgesetzt worden, lobte Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). Dennoch solle nun das Geschehen am Lloyd-Gymnasium erst einmal aufgearbeitet werden. Schuldezernent Michael Frost (parteilos) sagte, man wolle so viel Sicherheit wie möglich in den Schulen bieten.

Es ist klar, dass nicht von heute auf morgen so etwas wie Normalität hergestellt werden kann.

Bremerhavens Schuldezernent Michael Frost (parteilos)

Unter anderem sollen nun bauliche Veränderungen geprüft werden. Der Magistrat betonte allerdings, dass an Bremerhavens Schulen schon jetzt über gesetzliche Bestimmungen hinaus ein Alarmsystem installiert sei. In vier Wochen sollen dann die endgültigen Ergebnisse vorliegen. "Wir nehmen die Herausforderung an die Sicherheit unserer Schulen nicht auf die leichte Schulter", sagte Grantz.

Dezernent Frost: "Schulleitung hat unglaublich professionell agiert"

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So geht es den Beteiligten in Bremerhaven einen Tag nach dem Angriff

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Autorin

  • Carolin Henkenberens Autorin

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Nachrichten, 25. Mai 2022, 13 Uhr