Nasa sagt Start von Raumschiff mit Bremer Technik erneut ab

Auf einer Rakete ist das "Orion"-Raumschiff angebracht.
Bild: DPA | Craig Bailey
  • Techniker entdecken Treibstoffleck
  • Rakete sollte "Orion"-Raumschiff ins All schießen
  • Kernstück von "Orion" in Bremen gefertigt

Kurz vor dem geplanten Start ist der Jungfernflug der neuen US-Mondrakete erneut verschoben worden. Grund ist ein Treibstoffleck, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Bereits am Montag war der Start ein erstes Mal wegen technischer Probleme abgeblasen worden. Bevor ein neuer Termin festgelegt wird, müssen die Nasa-Techniker zunächst alle Daten auswerten und das Problem beheben.

Die unbemannte SLS-Rakete soll eine Orion-Kapsel ins All bringen. Anschließend soll die Orion-Kapsel den Mond in rund hundert Kilometern Entfernung umkreisen. Die Artemis-1-Mission soll mehrere Wochen dauern. 

Wesentlicher Bestandteil des "Orion"-Raumschiffs ist ein von Airbus in Bremen gebautes Servicemodul (ESM). Die Folgemission Artemis II soll Astronauten in eine Mond-Umlaufbahn bringen, mit Artemis III soll frühestens 2025 eine Mondlandung glücken.

Wie die NASA mit Technik aus Bremen zum Mond fliegen will

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. September 2022, 18 Uhr