Das haben die ARD-Intendanten nach ihrem Treffen beschlossen

Das haben die ARD-Intendanten nach ihrem Treffen beschlossen

Bild: DPA | Henning Kaiser
  • ARD-Intendanten zu Konsequenzen aus Causa Schlesinger
  • Erste Maßnahmen wurden festgehalten
  • Gehälter transparenter offenlegen und Aufsichtsgremien stärken

Die Intendanten und Intendantinnen der ARD-Landesrundfunkanstalten sowie von Deutschlandradio und Deutscher Welle haben sich auf ihrer Hauptversammlung mit den Lehren aus den Vorfällen rund um die ehemalige RBB-Intendantin Patricia Schlesinger beschäftigt. Als Konsequenz kündigte die ARD-Führungsspitze an, Gehälter transparenter offenlegen und die Aufsichtsgremien stärken zu wollen. Auch wollten die Anstalten häufiger auf externe Expertise zurückgreifen.

Der Hauptversammlung beim WDR in Köln war ein Treffen der ARD-Führungskräfte in Bremen vorausgegangen. Dort wurde auch über die zukünftige Ausrichtung des öffentlich-rechtlichen Senderverbundes gesprochen. Die ARD will demnach im Internet noch präsenter werden, dafür müssten Kosten allerdings an anderen Stellen eingespart werden, hieß es.

Eine Arbeitsgruppe beschäftige sich aktuell mit einer Priorisierung und der Frage, was gestrichen werden könne, sagte WDR-Intendant und ARD-Vorsitzender Tom Buhrow. Noch bis etwa Anfang 2030 aber, so prognostiziere es die Medienforschung, sei das lineare Programm in Fernsehen und Radio ähnlich wichtig wie das Digitale, so Buhrow. Bis zum Ende des Jahres sollen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vorgestellt werden.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 15. September 2022, 19:30 Uhr