"Ackerleichen-Prozess": Staatsanwaltschaft fordert lange Haftstrafen

Bremer "Ackerleichen-Prozess": Staatsanwaltschaft fordert lange Haftstrafen

Bild: Radio Bremen | Eleni Christoffers

Im Prozess um ein Tötungsdelikt in der Bremer Neustadt hat die Staatsanwaltschaft Bremen mehrjährige Haftstrafen für die drei Angeklagten gefordert.

Zwischen 13,5 und 14,5 Jahre Haft fordert die Staatsanwaltschaft für die Beschuldigten. Sie wirft den drei Männern Totschlag vor.

Im April 2020 sollen die Angeklagten ihren Vermieter in seinem Haus in der Bremer Neustadt erstickt und im Anschluss zersägt haben. Erst eineinhalb Jahre später waren Teile der Leiche in einem Waldstück an der A1 gefunden worden. Die Plädoyers der Verteidigung sollen in zwei Wochen folgen.

Ursprünglich hatte die Anklage auf Mord gelautet. Wegen Verfahrensfehlern hatte das Gericht eine zentrale Aussage aber nicht zugelassen. Experten halten es daher für möglich, dass es Ende Juni sogar zu einem Freispruch kommen könnte.

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Quelle: buten un binnen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 7. Juni 2024, 15 Uhr