Bremerhavener Playoff-Spannung: Eisbären erzwingen Entscheidungsspiel

Ein Spieler der Eisbären Bremerhaven und der Tübingen Tigers kämpfen um den Ball.

Bremerhavener Playoff-Spannung: Eisbären erzwingen Entscheidungsspiel

Bild: Imago | Eibner

Im vierten Playoff-Duell mit den Tübingen Tigers feiern die Eisbären am Freitag einen 100:93 (52:35)-Heimsieg. Für die Bremerhavener kommt es nun zum Entscheidungsspiel um den Halbfinaleinzug.

Die Eisbären Bremerhaven erzwingen das Entscheidungsspiel: Mit einem 100:93 (26:15, 26:20, 23:27, 25:31)-Heimsieg haben die Zweitliga-Basketballer im Playoff-Viertelfinale gegen die Tübingen Tigers den Ausgleich in der Best-of-Five-Serie geschafft.

Im vierten Aufeinandertreffen kam nach langer Zeit klarer Eisbären-Führung in der Schlussphase zwar kurzzeitig noch mal Spannung in die Partie. Letztendlich aber siegten die Bremerhavener auch dank ihres nervernstarken Centers Robert Ohle verdient.

Starke erste Hälfte der Eisbären

Vor rund 1.800 Zuschauern in der Bremerhavener Stadthalle waren die Hausherren von Beginn an hellwach. Sowohl aus dem Feld als auch von der Freiwurflinie überzeugten die Bremerhavener mit guter Wurfquote. Auch defensiv zeigten sich die Eisbären hochkonzentriert, sodass sie bereits nach dem ersten Viertel beim Stand von 26:15 zweistellig in Führung lagen.

Im zweiten Spielabschnitt erwischte das Team von Coach Steven Key ebenfalls einen Start nach Maß: Nach einem Fehlwurf von Adrian Breitlauch war Justin Stoval mit dem Tip-in zur Stelle und baute den Vorsprung inklusive Freiwurf weiter aus. Zwar erlaubten sich die Bremerhavener zwischenzeitlich eine kleine Schwächephase. Doch gerade, als Tübingen herankam, trafen Daniel Norl und Matt Frierson jeweils per Dreier. Folgerichtig lagen die Bremerhavener zur Pause mit 52:35 in Front.

Bremerhavener verteilen Punkte auf viele Schultern

Eisbären-Center Robert Oehle führt einen Freiwurf aus.
Zeigte sich in der Schlussphase nervenstark: Eisbären-Center Robert Oehle. Bild: Imago | Eibner

Auch im dritten Viertel blieben die Eisbären ihrer Linie treu und verteilten die Punkte auf viele Schultern. Wenngleich die bis dahin vor allem offensiv schwachen Tübinger nun besser ins Spiel kamen, hielten die Hausherren ihren Kontrahenten auf Distanz. Gerade am Brett zeigten sich die Bremerhavener im Kampf um die Rebounds bärenstark.

Im letzten Schlussabschnitt schmolz der Vorsprung in den ersten Minuten jedoch mehr und mehr. In der Mitte des vierten Viertels lagen die Bremerhavener schließlich nur noch mit vier Punkten in Führung. Pünktlich zur Crunchtime kam somit wieder Spannung in die lange Zeit einseitige Partie. Bevor es jedoch richtig eng wurde, verschafften Oehle und Frierson ihrem Team wieder Luft. Vor allem Center Oehle behielt in der Schlussphase sowohl mit mehreren Korblegern als auch von der Freiwurflinie die Nerven. Letztendlich siegten die Bremerhavener souverän mit sieben Zählern Vorsprung.

Entscheidung fällt im fünften Duell

Beim Stand von 2:2 bringt das fünfte Spiel am Sonntag (18 Uhr) in Tübingen die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale.

Spielplan

Datum Uhrzeit Heim Gast Ergebnis
16.02.2024 19:30 Uhr
EPG Baskets Koblenz Koblenz
RÖMERSTROM Gladiators Trier Trier
Ergebnis: 66 zu 63
17.02.2024 18:00 Uhr
Eisbären Bremerhaven Bremerhaven
Nürnberg Falcons BC Nürnberg
Ergebnis: 89 zu 84
17.02.2024 19:00 Uhr
ART Giants Düsseldorf ART Giants
Paderborn Baskets Paderborn
Ergebnis: 71 zu 88
17.02.2024 19:00 Uhr
Kirchheim Knights Kirchheim
Phoenix Hagen Hagen
Ergebnis: 77 zu 76
17.02.2024 19:30 Uhr
Uni Baskets Münster Uni Baskets
VfL SparkassenStars Bochum VfL Bochum
Ergebnis: 90 zu 83
18.02.2024 15:00 Uhr
FRAPORT SKYLINERS Frankfurt
JobStairs GIESSEN 46ers GIESSEN
Ergebnis: 94 zu 67
18.02.2024 15:00 Uhr
BBC Bayreuth Bayreuth
PS Karlsruhe Lions PS Karlsruhe
Ergebnis: 77 zu 71
18.02.2024 16:00 Uhr
Dresden Titans Dresden
Artland Dragons Artland
Ergebnis: 86 zu 95
18.02.2024 16:30 Uhr
Medipolis SC Jena Jena
SC RASTA Vechta II Vechta II
Ergebnis: 86 zu 67

Tabelle

# Mannschaft Spiele Siege Niederlagen Körbe Differenz Punkte
1
RÖMERSTROM Gladiators Trier Trier
23 19 4 2030:1838 192 38
2
Phoenix Hagen Hagen
23 17 6 2034:1903 131 34
3
FRAPORT SKYLINERS Frankfurt
23 17 6 1861:1652 209 34
4
Medipolis SC Jena Jena
23 16 7 1991:1861 130 32
5
JobStairs GIESSEN 46ers GIESSEN
23 15 8 1994:1896 98 30
6
Kirchheim Knights Kirchheim
23 14 9 1903:1893 10 28
7
PS Karlsruhe Lions PS Karlsruhe
23 13 10 1839:1761 78 26
8
Uni Baskets Münster Uni Baskets
23 13 10 1879:1882 -3 26
9
BBC Bayreuth Bayreuth
23 12 11 1913:1895 18 24
10
Eisbären Bremerhaven Bremerhaven
23 11 12 1970:1958 12 22
11
Nürnberg Falcons BC Nürnberg
23 10 13 1836:1852 -16 20
12
Dresden Titans Dresden
23 9 14 1949:1927 22 18
13
EPG Baskets Koblenz Koblenz
23 9 14 1755:1876 -121 18
14
SC RASTA Vechta II Vechta II
23 8 15 1879:2009 -130 16
15
ART Giants Düsseldorf ART Giants
23 7 16 1799:1944 -145 14
16
VfL SparkassenStars Bochum VfL Bochum
23 7 16 1947:2082 -135 14
17
Artland Dragons Artland
23 5 18 1818:2000 -182 10
18
Paderborn Baskets Paderborn
23 5 18 1799:1967 -168 10

Legende:

  • Playoffs
  • Abstieg

Eisbären Bremerhaven unterliegen Tübingen in Spiel 3 der Playoffs

Bild: Imago | Ulmer Pressebildagentur

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 12. Mai 2023, 22 Uhr