Sturmschäden durch "Sabine": Verliert Wangerooge seinen Badestrand?

  • Wangerooges Badestrand ist erheblich beschädigt
  • Bürgermeister sieht bisher noch keinen so hohen Schaden wie 2019
  • Es stehen der Insel aber noch schwere Sturmfluten bevor
Eine abgebrochene Dünenkante am Strand
Die Strandkante auf Wangerooge ist bereits abgebrochen. Der Bürgermeister fürchtet, dass gar kein Sand übrig bleiben könnte. Bild: DPA | Peter Kuchenbuch-Hanken

Die Nordseeinsel Wangerooge fürchtet wegen des Sturmtiefs "Sabine" den Abbruch ihres Badestrandes. Er ist schon in den letzten Tagen stark beschädigt worden – und die Insel erwartet weitere Sturmfluten. Ein Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sagte, in der Nacht auf Mittwoch werde die Grenze zur schweren Sturmflut erreicht.

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Laut Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr wären zwei Meter "der Super-GAU". Er befürchtet, dass bei einem so starken Hochwasser kein Sand übrig bleibe: "Dann ist nur noch Kieswerk zu sehen." Bisher, so der Bürgermeister, sei der Schaden noch nicht so hoch wie im letzten Jahr: "Aber es ist erst ein Tag vorbei und wir haben noch zwei."

Noch bis Donnerstag kann es laut NLWKN weitere Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste geben. Erst danach würden Experten die Schäden auf Wangerooge und anderen Inseln und Strandabschnitten feststellen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 11. Februar 2020, 23.30 Uhr