Nur noch eine "halbe Deern": Die Masten des Seglers sind gefallen

Die Abwrackarbeiten beim Dreimaster "Seute Deern" in Bremerhaven hatten am Dienstag begonnen. Mittlerweile liegt sie ohne Masten im Hafen.

Die "Seute Deern" hat keine Masten mehr. Am Dienstagmittag war der erste Mast gekappt worden. Er schwebte am Kran hängend über das Schiff und liegt nun auf dem Museumsgelände. Die beiden anderen Masten wurden dann bis zum Abend entfernt.

Rund 6,5 Tonnen schwer war der erste Mast – und er ließ sich besser als erwartet entfernen, sagte DSM-Projektleiter Lars Kröger zu buten un binnen: Die Wetterbedingungen seien ohne Wind und Regen extrem gut. "Vielleicht schaffen wir heute auch die beiden anderen Masten", sagte Kröger zunächst – die Hoffnung sollte sich erfüllen.

Im neuen Jahr soll die "Seute Deern" verlegt werden

In diesem Jahr sollen noch einige Vorbereitungen für die Verlegung des Schiffes durchgeführt werden. Im neuen Jahr soll das Schiff nach den Planungen von Bremenports und DSM dann an die Baltimore-Pier verlegt werden. Sie gehört zum Südteil des Alten Hafens, in dem die "Seute Deern" schon seit Jahrzehnten liegt. Das Becken soll dann mit Containern vom übrigen Hafenbereich abgetrennt und mit Sand weitgehend trockengelegt werden.

Autor

  • Boris Hellmers

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, 17. Dezember 2019, 13.15 Uhr