Infografik

Erste Auswirkungen des Orkantiefs an Nord- und Ostsee

Pärchen schaut auf eine stürmische See.

Orkantief bringt Sturmböen und Starkwind an Nord- und Ostsee

Bild: Imago | imagebroker

Ein Orkantief zieht vom Ärmelkanal über England Richtung Nordsee. Bis zum Nachmittag blieb es in Bremerhaven weitestgehend ruhig.

Bis zum Mittag galt eine Sturm- und Starkwindwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an Nord- und Ostsee – Sturmböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde wurden befürchtet. An der Nordsee sind insbesondere Ostfriesland und Helgoland betroffen. In Bremen und Bremerhaven blieb es aber weitestgehend ruhig.

Aufgrund der Warnungen des DWD wurde die Inselfähre von Neuharlingersiel nach Spiekeroog eingestellt. In Bremerhaven blieb die Lage bis zum Nachmittag entspannt. Die Polizei ist nach eigenen Angaben auf eine Sturmlage, wie sie angekündigt wurde, gut vorbereitet. Nach Beurteilung der Lage hätten die Beamten dort aber keine zusätzlichen oder besonderen Vorkehrungen getroffen. Auch die Feuerwehr Bremerhaven geht von keiner außergewöhnlichen Lage aus. Trotzdem werde die Situation laufend beobachtet.

Flüge von Amsterdam fallen aus

Durch den Sturm sind zahlreiche Flüge von und nach Amsterdam abgesagt worden. Außerdem kann es zu Verspätungen kommen. Auf seiner Website empfiehlt der Flughafen allen, die heute reisen, sich über ihre Verbindung aktuell zu informieren. Laut Website des Bremer Flughafens wird ein Flug am frühen Abend nach Amsterdam gestrichen.

Grafik die erläutert, was bei welchen Windstärken passiert
Bild: Deutscher Wetterdienst

Windig in Flensburg, Fehmarn und auf Rügen

An der Ostsee soll es mehrheitlich bei Starkwind bleiben, aber von Flensburg bis Fehmarn und auf Rügen sei mit stärkeren Windböen zu rechnen. Begleitet wird der Starkwind von dichter Bewölkung und Regenschauern bei Temperaturen zwischen 11 und 14 Grad.

In der Stadt Bremen sowie im weiteren Binnenland herrscht verhältnismäßig ruhiges Wetter. Es überwiegt der wolkige, wechselhafte und windige Charakter. Dies kann sich zum Abend hin aber nochmal ändern. Richtung Wochenende soll der Wind leicht abnehmen, es bleibt aber größtenteils stürmisch und regnerisch.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Wettergespräch, Der Morgen, 2. November 2023, 6:50 Uhr