"Krachend gescheitert": CDU und FDP kritisieren Bremens Schulkonzepte

Sascha Aulepp

"Krachend gescheitert": CDU und FDP kritisieren Bremens Schulkonzepte

Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam
  • Bremer CDU und FDP halten Schulkonzepte für gescheitert.
  • Viele Bremer Schulen klagen über zunehmende Belastung.
  • Senatorin Aulepp kündigte Hilfen für Schulen mit Problemen an .

In einer Aktuellen Stunde in der Stadtbürgerschaft haben CDU und FDP die Zustände an Bremens Schulen heftig kritisiert. Vor allem die Situation an der Tami-Oelfken-Grundschule in Bremen-Lüssum stand dabei im Fokus. Die Lehrer und Lehrerinnen der Schule hatten vor wenigen Tagen eine Art Notruf abgesetzt – die Schule sei völlig überlastet, weil es an Lehrkräften und Räumen mangele.

Die Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler hätten Angst, es sei ein Spießroutenlauf, sagte FDP-Politikerin Birgit Bergmann. Die CDU-Abgeordnete Sandra Ahrens sprach von zahlreichen weiteren Schulen, die überlastet seien. Die Konzepte der Bildungsbehörde seien "krachend gescheitert", sagte Ahrens.

Mehr Lehrkräfte und mehr Platz

Bremens Bildungssenatorin Sascha Aulepp (SPD) erwiderte, dass Schulen wie die Tami-Oelfken-Grundschule besser ausgestattet werden müssten – gemeint sind Schulen mit vielfältigen Problemen, die sich meist am Rand der Stadt befinden.

Konkret heißt das: Senatorin Aulepp will mehr Personal, mehr Platz und mehr Lernmaterialien. An der Grundschule in Bremen-Nord sollen zum Beispiel neue Räume gebaut werden. Die Regierungsparteien SPD, Grüne und Linke erkennen die Probleme insgesamt zwar an, verteidigten das Bremer Bildungsressort aber in seinem Vorgehen.

Rückblick: Hilferuf der Bremer Tami-Oelfken-Schule in Bremen-Lüssum

Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 6. Dezember 2022, 18 Uhr