Wie geht es weiter mit dem Kellogg-Gelände?

  • Deputationen soll Kauf von Kellogg-Gelände zustimmen.
  • Senat sieht "historische Chance".
  • Und: Wird aus der Sparkasse Am Brill ein Parkhaus?
Blick auf das Kellogg-Gelände in der Überseestadt
Das Gelände liegt zwischen Überseestadt und Weser.

Die städtischen Deputationen für Bau und Wirtschaft befassen sich auf einer gemeinsamen Sitzung am Nachmittag mit Großprojekten der Bremer Stadtentwicklung. Dabei geht es unter anderem um die Zukunft des Kellogg-Geländes am Europahafen, nachdem das Werk im kommenden Jahr geschlossen wird.

Der Bereich an der Südseite des Europahafens gilt als attraktiv, weil er unmittelbar an die Innenstadt grenzt. Auch deswegen geht der Bremer Senator für Bau und Umwelt von einer "historischen Chance" aus, die Überseestadt mit den neuen Flächen weiter zu entwickeln, steht in der Sitzungsvorlage. Zurzeit wird geprüft, wie teuer die Sanierung von Altlasten dort im Boden wird.

Auch Sparkasse am Brill auf der Tagesordnung

Die Deputierten sollen zustimmen, die Grundstücke von Kellogg und einer benachbarten Spedition zu kaufen. Dabei spielt auch eine Rolle, das Areal nicht zu einem Spekulationsobjekt von Investoren werden zu lassen. Die Kaufverhandlungen laufen bereits und sollen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

Beide Deputationen werden sich außerdem mit der weiteren Gestaltung der Innenstadt befassen. Es geht unter anderem um die Zukunft der historischen Sparkassen-Immobilie an der Brill-Kreuzung. Die zuständigen Senatoren und die Sparkasse Bremen haben sich unter anderem darauf geeinigt, zu prüfen, ob auf dem Areal neue Parkmöglichkeiten für Autos entstehen könnten.

Wenn Kellog dicht ist, wird die Überseestadt noch größer

Blick auf das Kellogg-Gelände in der Überseestadt

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 7. Juni 2017, 12 Uhr

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