IG Metall verhandelt mit Saacke über geplanten Stellenabbau in Bremen

  • Betriebsrat und IG Metall wollen Abfindungen und Sozialplan verhandeln
  • 2021 sollen 140 Stellen in Bremen gestrichen werden
  • Weiterer Stellenabbau für 2022 geplant
Ein Maschinenteil mit der Aufschrift "Saacke" in der Werkhalle.
Der Maschinenbauer Saacke will noch in diesem Jahr 140 Bremer Beschäftigten kündigen. Bild: Radio Bremen

Der Maschinenbauer Saacke spricht von einem "Transformationsprozess" – für rund 200 Bremer Mitarbeiter könnte das die Kündigung bedeuten. Die Unternehmensführung will die Produktion nach Kroatien und China verlegen und noch in diesem Jahr bis zu 140 Bremer Beschäftigten kündigen. Am nächsten Mittwoch wollen sich die Gewerkschaft IG Metall und der Betriebsrat mit der Unternehmensführung zusammensetzen, um weiter zu verhandeln. Das hat Volker Stahmann, der die Verhandlungen für die IG Metall führt, buten un binnen mitgeteilt. Das Unternehmen selbst will sich sich während der Verhandlungen nicht äußern.

In den Verhandlungen am nächsten Mittwoch wird es um Abfindungen für die Bremer Mitarbeiter und einen Sozialplan gehen. Für den 9. Februar ist schon jetzt ein weiterer Verhandlungstermin angesetzt. Die IG Metall sieht die geplante Verlagerung kritisch. Das Unternehmen hatte das ausbleibende Wachstum in der Branche als Grund für die Pläne genannt. Das Unternehmen ist in der Abgasreinigung tätig. Saacke beschäftigt weltweit rund 1.200 Menschen, etwa 450 davon arbeiten in Bremen.

Großer Stellenabbau bei Saacke in Bremen

Video vom 23. Januar 2021
Eine Fassade mit der Aufschrift "Saacke" darauf ist zu sehen.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 22. Januar 2021, 15 Uhr