2 statt 4 Spuren: So könnte Bremens Martinistraße bald aussehen

  • buten un binnen liegen Ideen-Skizzen des Verkehrsressorts vor
  • Tempo 30 und Platz für Radfahrer sollen Aufenthaltsqualität verbessern
  • Ressort wünscht sich direktere Verbindung zwischen Innenstadt und Schlachte
Video vom 11. Dezember 2020
Eine Skizze zeigt, wie die Martinistraße mit weniger Autoverkehr aussehen könnte.
Bild: Verkehrsbehörde Bremen
Bild: Verkehrsbehörde Bremen

Zwei Fahrbahnen weg, mehr Platz für Fahrradfahrer und Passanten: Geht es nach dem Willen der Planer der Verkehrsbehörde, soll das die Zukunft der Bremer Martinistraße sein. Am Donnerstag wurden dem Beirat Mitte Ideen-Skizzen vorgestellt. Seit Jahrzehnten befassen sich Bremens Verkehrsplaner, Fachpolitiker und Senatoren mit der Martinistraße. Bereits in den Neunziger Jahren wurde über eine Verkehrsberuhigung debattiert. Nun könnte Bewegung in die Sache kommen.

Eine Skizze zeigt, wie die Martinistraße mit weniger Autoverkehr aussehen könnte.
Viel Platz für Fußgänger und Radfahrer – das sehen die Skizzen für die Umgestaltung der Martinistraße vor. Bild: Verkehrsbehörde Bremen

buten un binnen liegen die Skizzen des Verkehrsressorts vor. Sie sehen vor, dass pro Fahrtrichtung jeweils eine Fahrspur wegkommt. Zudem soll die Höchstgeschwindigkeit auf maximal 30 km/h reduziert werden. Damit soll zum einen die Aufenthaltsqualität gesteigert und zum anderen die Verbindung zwischen Innenstadt und Schlachte verbessert werden, so das Ressort. Das neue Verkehrskonzept soll zudem die eher unattraktive Martinistraße aufwerten.

Wann die Martinistraße umgebaut wird, ist unklar. Bremens Koalition aus SPD, Grünen und Linken hat sich vorgenommen, den Autoverkehr in der Innenstadt massiv zu reduzieren. 

Autor

  • Torben Ostermann Redakteur und Autor

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 10. Dezember 2020, 19:30 Uhr