Jüdische Gemeinde will keinen Bremer Antisemitismus-Beauftragten

  • Für ein solches Amt gebe es keine Notwendigkeit
  • Regelmäßiger Dialog sei wichtiger
  • Bürgerschaftspräsident Imhoff hatte Beauftragten gefordert
Frank Imhoff rechts im Bild in einer Synagoge sitzend.

Die jüdische Gemeinde im Land Bremen und Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sehen keine Notwendigkeit für einen Antisemitismus-Beauftragten in Bremen. Beide bevorzugen stattdessen einen regelmäßigen direkten und gesellschaftlich auch breit angelegten Dialog darüber, wie jüdisches Leben in Bremen begleitet und unterstützt werden kann.

Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff (CDU) hatte sich am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung in der Bremer Synagoge für einen Antisemitismus-Beauftragten in Bremen ausgesprochen. Nicht zuletzt, weil Niedersachsen auch kürzlich ein solches Amt eingeführt hat.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 18. Oktober 2019, 19:30 Uhr