Bürgerschaftspräsident fordert Antisemitismusbeauftragten für Bremen

  • Antisemitismusbeauftragter wäre ein guten Zeichen nach Halle, so Frank Imhoff
  • Imhoff hielt Rede vor der jüdischen Gemeinde
  • Bremen dürfe dem Antisemitismus keinen Millimeter Raum geben
Ein gemeinsames Gebet in einer Synagoge.

Der Präsident der Bremeischen Bürgerschaft, Frank Imhoff (CDU), hat einen Antisemitismusbeauftragten für Bremen gefordert. Das wäre ein gutes Zeichen, um nach den Ereignissen von Halle nicht einfach so zur Tagesordnung überzugehen, sagte Imhoff in einer Rede vor der jüdischen Gemeinde.

Wir dürfen dem Antisemitismus keinen Millimeter Raum geben!

Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff

Bremen stehe zu seiner jüdischen Gemeinde, so Imfoff weiter. Jüdisches Leben gehöre ganz selbstverständlich zu Deutschland und Bremen. Die jüdische Gemeinde Bremen hatte nach dem Terroranschlag in Halle zu einem Gebet in die Synagoge eingeladen –auch um sich für die Solidaritätsbekundungen der vergangenen Tage zu bedanken.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 17. Oktober 2019, 19:30 Uhr