Bremer Senat verschärft Kita-Regeln wegen Virus-Mutation

  • Neue Regeln gelten ab 1. Februar
  • Künftig nur noch zwölf Kinder pro Woche in einer Kita-Gruppe
  • Bremer Kita-Mitarbeiterin war positiv auf Mutation getestet worden
Video vom 27. Januar 2021
Betreuerinnen und Kinder in einer Kita, im Vorgrund eine Spielzeugkasse
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

In Bremer und Bremerhavener Kindertagesstätten werden die geltenden Corona-Regeln ab dem 1. Februar verschärft. Das will der Bremer Senat am Donnerstag beschließen. Er reagiert damit auf auch im Land Bremen mittlerweile aufgetretene Coronavirus-Mutationen.

Ab dem 1. Februar sollen demnach höchstens noch bis zu zwölf Kinder pro Woche in einer Kita-Gruppe betreut werden dürfen. Maximal zehn Kinder dürfen dann gleichzeitig anwesend sein. Jede Gruppe soll von einer festen Person betreut werden, Ausflüge bleiben verboten. Eltern sollen die Gebäude vorerst nicht mehr betreten dürfen. Zweimal wöchentlich sollen die Kita-Beschäftigten Schnelltests durchführen können. Zuvor war in Bremen die Mitarbeiterin einer Kita positiv auf die neue Corona-Variante getestet worden.

Um der Virus-Variante entgegenzutreten, hat das Gesundheitsressort ferner angekündigt, künftig alle positiven Corona-Tests im Land Bremen zusätzlich auf die Mutation zu untersuchen. Die neue Form des Virus gilt um bis zu 70 Prozent ansteckender. Gesicherte Erkenntnisse, inwieweit sie auch zu schwereren Krankheitsverläufen führt, gibt es bislang aber noch nicht.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 27. Januar 2021, 20 Uhr