Bremens Innensenator spricht sich gegen Groß-Demonstrationen aus

  • Proteste von Corona-Leugnern wie in Leipzig seien ein "Unding"
  • Gegner der Corona-Verordnungen wollen im Dezember in Bremen demonstrieren
  • Mäurer hofft, dass Gerichte "das im Ernstfall nicht zulassen"
Innensenator Mäurer bei einer Pressekonferenz
Was in Berlin und Leipzig passiert ist, dürfe sich in Bremen nicht widerholen, äußerte sich Bremens Innensenator Ulrich Mäurer. Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat sich für ein ein Verbot von Groß-Demonstrationen in der Corona-Krise ausgesprochen. Dem vorausgegangen waren Ankündigungen von Corona-Leugnern und Gegnern der aktuellen Schutz-Maßnahmen, Anfang Dezember große Proteste in Bremen veranstalten zu wollen. Die Art und Weise, wie die Proteste von Corona-Leugnern zuletzt in Berlin und Leipzig gelaufen waren, bezeichnete Mäurer als "Unding". Es sei völlig klar, sagte er zu buten un binnen, dass sich Teilnehmer nicht an gesetzliche Vorgaben halten würden.

Es gibt keinen Abstand, sie tragen keine Masken – und wenn die Polizei die Veranstaltung auflöst, wird das missachtet.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) schaut in die Kamera.
Ulrich Mäurer (SPD); Innensenator

Er hoffe darauf, so der Innensenator, dass die Gerichte in Bremen eine solche Versammlung im Ernstfall nicht zulassen würden. In einem Interview mit der Rheinischen Post hatte auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ein Verbot von großen Demonstrationen während der Corona-Krise gefordert.

Gegner der Corona-Verordnungen protestieren in Bremen

Video vom 14. November 2020
Querdenker Demonstration.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Nachrichten, 16. November 2020, 14 Uhr