BLG will Löhne der Mitarbeiter am Bremerhavener Autoterminal drücken

Audio vom 14. Oktober 2021
Das Autoterminal in Bremerhaven.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen
  • Autoterminal in Bremerhaven steht unter großem Konkurrenzdruck
  • Betreiber will Kosten senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben
  • Arbeitszeiten sollen flexibler werden

Die Beschäftigten am Bremerhavener Autoterminal müssen sich voraussichtlich auf Lohnverzicht und flexiblere Arbeitszeiten einstellen. Die Gründe sind offenbar starke Konkurrenz durch andere Häfen und weniger Umschlag wegen der Corona-Pandemie.

Ziel sei es, das Autoterminal zukunftsfähig zu halten und die Arbeitsplätze zu sichern, sagte eine Sprecherin des Terminal-Betreibers BLG zu buten un binnen. Bremerhaven müsse sich gegen die Konkurrenz anderer großer Häfen wie Rotterdam und Zeebrügge behaupten. Sie arbeiteten flexibler und günstiger als Bremerhaven, so die BLG. Außerdem würden weniger Autos gebaut und umgeschlagen.

Den Autobauern fehlen Bauteile, die unter anderem wegen der Corona-Pandemie nicht geliefert worden sind. Deswegen wolle man die jetzigen Personalkosten senken und in Digitalisierung und Automatisierung investieren, sagte die BLG-Sprecherin. Weitere Einzelheiten wollten alle Beteiligten nicht nennen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 14. Oktober 2021, 16 Uhr