Abschaffung der Zeitumstellung: Was wurde eigentlich aus den Plänen?

  • Nachts wurden die Uhren von zwei Uhr auf drei Uhr umgestellt
  • Abschaffung der Zeitumstellung: EU-Pläne sind auf Eis gelegt
  • EU-Staaten konnten sich bislang nicht auf gemeinsame Zeit einigen
Das Ziffernblatt einer Uhr
Eine Stunde vor: Seit vergangener Nacht gilt die Sommerzeit. Bild: DPA | Bildagentur-online/Ohde

Seit der vergangenen Nacht gilt wieder die Sommerzeit. Die Uhren wurden von zwei auf drei Uhr vorgestellt. Eigentlich sollte die Zeitumstellung in diesem Jahr die letzte sein. Die EU hat entsprechenden Pläne aber erstmal auf Eis gelegt.

Eingeführt wurde die Zeitumstellung 1980, um Energie zu sparen. Weil das allerdings nicht funktionierte und die große Mehrheit der EU-Bürgerinnen und -Bürger die Zeitumstellung ablehnt, wollte die EU-Kommission sie eigentlich abschaffen. Aber: Die EU-Mitgliedsstaaten konnten sich bislang nicht einigen, welche Zeit nun EU-weit gelten soll. Gleichzeitig soll ein Flickenteppich vermieden werden. Als Kompromiss wird deshalb vorerst weiter an der Uhr gedreht – obwohl das laut Studien der EU-Kommission unter anderem zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen führen kann. Eine Lösung für das Problem ist noch nicht in Sicht.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 28. März 2021, 7 Uhr