Personalversammlung: Bogedan will Lehrer in Bremen halten

  • 1.500 Lehrer, Pädagogen, Verwaltungsmitarbeiter bei Personalversammlung
  • Lehrer sprachen über Belastungen durch Personalmangel
  • Bildungssenatorin: Neue Mitarbeiter müsse man in Bremen halten
Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD)
Bremens Bildungssenatorin Bogedan räumte ein, dass die Belastung von Lehrern stark zu genommen habe.

Mehr als anderthalbtausend Beschäftigte an Bremer Schulen haben sich heute zu einer Personalversammlung getroffen. Im Mittelpunkt stand das Thema Personalmangel. Viele Lehrerinnen und Lehrer betonten, wie dringend mehr Personal an den Bremer Schulen gebraucht werde. Viele sagten bei der Versammlung, dass sie sich derzeit von der Vielzahl ihrer Aufgaben überfordert fühlten.

Die Lehrergewerkschaft GEW zeigte sich gleichzeitig ausdrücklich zufrieden, dass Bremen in Zukunft die Grundschullehrerinnen und -lehrer besser bezahlen will. Ab 2021 sollen sie in die Besoldungsgruppe A13 eingestuft werden. Bremens Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) räumte ein, dass die Belastungen für alle Mitarbeiter an den Bremer Schulen in den vergangenen Jahren massiv zugenommen hätten. "Wir brauchen deshalb definitiv mehr Beschäftigte", sagte Bogedan. Die müsse man ausbilden und dann dafür sorgen, dass sie auch in Bremen blieben.

Was läuft in Bremen bei der Bildung richtig und falsch?

Susanne Hausmann und Christian Dohle stehen Rücken an Rücken im Klassenzimmer.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 9. Mai 2019, 6 Uhr