Bremer Abgeordnete beschließen schärferes Vorgehen gegen Falschparker

  • Stadtbürgerschaft will mehr Geld für Radfahrer und Fußgänger ausgeben
  • Falschparker sollen häufiger kontrolliert werden
  • Bürgerinitiative hatte rund 6.000 Unterschriften gesammelt
Mit Verkehrsschildern ausgewiesene Halteverbotszone in einem Industriegebiet.
Die Stadtbürgerschaft hat ein härteres Vorgehen gegen Falschparker beschlossen. Bild: DPA | Christoph Hardt/Geisler-Fotopress

Mit mehr Personal und häufigeren Kontrollen soll das Falschparken in der Stadt Bremen künftig strenger geahndet werden. Gleichzeitig ist geplant, künftig deutlich mehr Geld als bisher für Radfahrer und Fußgänger auszugeben. Das hat die Stadtbürgerschaft mit den Stimmen der Regierungskoalition und der CDU beschlossen. FDP und AfD lehnen die Vorhaben ab.

Grundlage des Beschlusses ist ein Antrag der Bremer Bürgerinitiative "Platz da". Das Bündnis wehrt sich unter anderem gegen illegales Parken. Es hatte zwischenzeitig mehr als 6.000 Unterschriften gesammelt. Notwendig waren 4.000.

Bremer Initiative fordert mehr kostenpflichtige Parkplätze

Video vom 12. Mai 2020
Ein pink-farbenes Schild einer Bürgerinitiative, auf dem "Platz da!" steht.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 17. November 2020, 18 Uhr