BSAG setzt im Service auf Langzeitarbeitslose

  • 20 Servicekräfte sind bereits im Einsatz
  • Die mobilem Teams sollen vor allem für Sauberkeit sorgen
  • Die BSAG will dafür unter anderem Alleinerziehende und Langzeitarbeitslose einstelllen
Das Roland-Center in Bremen-Huchting.
Die neuen Service-Mitarbeiter sollen vor allem für mehr Sauberkeit an den Haltestellen sorgen.

Der Service an den Haltestellen der BSAG soll besser werden. Dafür setzt das Unternehmen jetzt neue Mitarbeiter ein. In mobilen "Service-Teams“ sollen sie für mehr Sauberkeit an den Haltestellen sorgen und als Ansprechpartner für Fahrgäste bereitstehen.

Für diese Aufgabe will das Unternehmen vor allem Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund und ältere Langzeitarbeitslose einstellen. Finanziert werden die Stellen aus einem Beschäftigungsprogramm der Landesregierung, das Arbeitslosen die Rückkehr ins Erwerbsleben erleichtert.

Die ersten 20 Servicekräfte sind mittlerweile an den BSAG-Stationen unterwegs – bis zu 24 weitere sollen im Oktober eine entsprechende Ausbildung beginnen. Die Stellen sind befristet. Nach Angaben der BSAG bieten sie aber die Perspektive eines Arbeitsplatzes auf Dauer – auch in anderen Aufgabenfeldern wie zum Beispiel dem Fahrdienst. Verbesserungen in punkto Sauberkeit und Information für die Fahrgäste erhofft sich das Unternehmen vor allem an Verkehrsknotenpunkten wie dem Hauptbahnhof.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 14. August 2018, 17 Uhr