Bremer Polizei will gegen Extremismus in eigenen Reihen vorgehen

Audio vom 27. Mai 2021
Rücken eines Polizisten
Bild: DPA | Fotostand/Gelhot
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  • 11-Punkte-Plan sieht unter anderem eine genauere Beurteilung der Bewerber vor
  • Auch das Melden von Vorfällen soll leichter werden
  • Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) stellt den Plan heute der Innendeputation vor

Die Bremer Polizei will verstärkt gegen Extremismus in den eigenen Reihen vorgehen. Dazu wurde ein 11-Punkte-Plan entwickelt, den Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Donnerstagnachmittag in der Innendeputation vorstellt.

Der Plan trägt den Titel "zur Stärkung der demokratischen Widerstandskraft und zur Prävention gegen extremistische Tendenzen in den Polizeibehörden". Dieser Plan sieht unter anderem vor, Bewerber schon bei der Einstellung genauer zu beurteilen und dazu zum Beispiel deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken zu prüfen. Ein weiterer Punkt ist, Führungskräfte so fortzubilden, dass sie eine Radikalisierung ihrer Mitarbeitenden besser erkennen.

Laut des Plans soll es auch leichter werden, Vorfälle bei Vorgesetzten zu melden. Außerdem soll innerhalb der Bremer und Bremerhavener Polizei klarer kommuniziert werden, welche dienst- und strafrechtlichen Konsequenzen diskriminierendes Verhalten haben kann.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 27. Mai 2021, 13 Uhr