Mann muss nach Brandanschlag auf Delmenhorster Rathaus ins Gefängnis

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Bild: Radio Bremen
  • 31-Jähriger hatte mehrere Brandsätze durch ein Fenster in das Rathaus geworfen
  • Mann wollte nach eigenen Angaben damit gegen Corona-Regeln protestieren
  • Gericht verurteilt ihn zu drei Jahren Haft

Am Vormittag ist das Urteil im Prozess um den Brandanschlag auf das Delmenhorster Rathaus gefallen: Drei Jahre Freiheitsstrafe bekommt der 31-Jährige, der im März mehrere Brandsätze durch ein Fenster in das Rathaus geworfen hat.

Er sei Corona-bedingt wochenlang allein zu Hause gewesen, sei dann auf die Idee gekommen so gegen die Corona-Regeln zu protestieren, begründete der Mann seine Tat. Die Tourist-Info im Rathaus wurde dabei schwer beschädigt, der Schaden wird auf 200.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde damals niemand.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 8. September 2021, 13 Uhr