Weniger Flüchtlinge haben 2018 Zuflucht in Bremen gesucht

  • Bis Ende November 2018 kamen 1.270 Menschen nach Bremen und Bremerhaven
  • Das sind etwa 160 weniger als im Vorjahreszeitraum
  • Situation in den Wohnheimen hat sich laut Sozialbehörde weiter entspannt
Drei jugendliche Geflüchtete gehen einen Gang entlang.
Die Situation in den Wohnheimen hat sich laut Sozialbehörde in Bremen entschärft. 2018 haben etwa 1.400 Geflüchtete Arbeit gefunden, teilt das Bremer Jobcenter mit. (Symbolbild) Bild: DPA | Uli Deck

2018 sind erneut weniger Geflüchtete nach Bremen gekommen als im Vorjahr. Das geht aus Zahlen der Bremer Sozialbehörde hervor.

Bis Ende November haben knapp 1.270 Menschen Zuflucht in Bremen und Bremerhaven gesucht. Das sind etwa 160 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Fast Dreiviertel der Flüchtlinge kamen aus dem Bürgerkriegsland Syrien. Viele Geflüchtete stammen auch aus Afghanistan und dem Iran, darüber hinaus aus der Türkei und dem Irak.

1.400 Geflüchtete haben mittlerweile eine Arbeitsstelle

Wegen des erneuten Rückgangs der Flüchtlingszahlen hat sich die Situation in den Wohnheimen nach Angaben der Bremer Sozialbehörde weiter entspannt. Demnach ist die in den Hochzeiten des Flüchtlingszuzugs übliche Mehrfachbelegung der Zimmer inzwischen nicht mehr nötig.

Nach Angaben des Bremer Jobcenters haben 2018 etwa 1.400 Geflüchtete eine Arbeitsstelle gefunden – das sind mehr als noch im Vorjahr. Die Zahl der Flüchtlinge in Ausbildung hatte sich zu Beginn des Jahres sogar fast verdoppelt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 2. Januar 2019, 6 Uhr