Bremer Ressort fordert Nachbesserungen bei geplanten Corona-Maßnahmen

So kommen die neuen Corona Schutzmaßnahmen in Bremen an

Bild: DPA | dpa-Zentralbild | Robert Michael
  • Bremer Gesundheitsressort fordert kostenlose Tests für Bürger
  • Gesundheitsminister hat am Mittwoch Regeln für Herbst und Winter vorgestellt
  • Bürgermeister Bovenschulte begrüßt Absage an Lockdowns

Das Bremer Gesundheitsressort fordert mit Blick auf die vom Bund geplanten Corona-Maßnahmen im Herbst kostenlose Tests für alle Bürgerinnen und Bürger. Das sagte ein Sprecher der Behörde buten un binnen. Der Bund müsse die Kosten für die Tests übernehmen.

Ohne die Möglichkeit, sich kostenlos testen zulassen, könnten einige Menschen vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden, heißt es von der Gesundheitsbehörde. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Mittwoch die möglichen Regeln für den Herbst und Winter vorgestellt. Sie sehen beispielsweise einen negativen Test für den maskenlosen Besuch von Restaurants vor.

Behördensprecher fordert bundesweit gültige Grenzwerte

Der Corona-Plan des Bundes gehe grundsätzlich in die richtige Richtung, sagt ein Bremer Behördensprecher. Allerdings müssten dringend bundesweit gültige Grenzwerte zum Beispiel für die Sieben-Tage-Inzidenz festgelegt werden. Sonst könnte jedes Bundesland nach eigenem Ermessen Maßnahmen einführen und es drohe ein Flickenteppich an Regeln.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) begrüßte in einer ersten Reaktion auf die Pläne des Bundes die klare Absage an Ausgangssperren, Lockdowns und Schulschließungen. 

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 4. august 2022, 19:30 Uhr