Bremer Privatschulen fordern mehr finanzielle Hilfe vom Land

Schüler sitzen im Klassenzimmer

Bremer Privatschulen fordern mehr finanzielle Hilfe

Bild: DPA | Philipp von Ditfurth
  • Bremer Privatschulen sehen ihre Finanzierung in Gefahr.
  • Andere Bundesländer zahlen offenbar höhere Zuschüsse.
  • Privatschulen haben Brief an Bildungssenatorin Aulepp geschickt.

Die Privatschulen in Bremen fordern höhere Zuschüsse vom Land. Ein entsprechender offener Brief wurde an Bremens Bildungssenatorin Sascha Aulepp (SPD) geschickt, unter anderem von den katholischen Schulen im Land. Sie kritisieren, dass die Zuschüsse in anderen Ländern wie Hamburg und Nordrhein-Westfalen höher ausfallen. Zudem steige der Kostendruck auf konfessionelle Schulen durch sinkende Kirchensteuer-Einnahmen und die Pflicht zur Ganztagsbetreuung, die in einigen Jahren kommen soll.

Bildungsbehörde bietet Gespräche an

Bis auf einzelne Ausnahmen hätten momentan die meisten Privatschulen in Bremen Einspruch gegen den aktuellen Bescheid über die Zuschüsse eingelegt, sagte der Schulleiter der St. Johannis-Schule Bremen zu buten un binnen. Aus der Bremer Bildungsbehörde heißt es, man habe den offenen Brief erhalten, werde sich die Darstellungen genau anschauen und mit den Beteiligten sprechen. Um auf die finanzielle Situation von Schulen in freier Trägerschaft in Bremen hinzuweisen, wollen Elternvertreter außerdem am Montag eine Petition zum Thema starten.

In Bremen gibt es 14 private allgemeinbildende Schulen, in Bremerhaven sind es zwei. Nach Angaben der Schulstiftung im Bistum Osnabrück besuchen zehn Prozent aller Schülerinnen und Schüler im Land Bremen eine Privatschule.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 14. November 2022, 6 Uhr