Nach Werder-Ärger: Tim Wiese berät jetzt den Brinkumer SV

Zwischen Werder Bremen und Tim Wiese ist das Tischtuch zerschnitten. Doch ein anderer Bremer Verein ist nun dankbar für die Kontakte und den Rat des früheren Torhüters.
Bei seinem Ex-Klub Werder Bremen ist Tim Wiese inzwischen unerwünscht. Das wurde zuletzt im März wieder deutlich, als der frühere Torwart der Grün-Weißen beim Abschiedsspiel von Diego ausdrücklich nicht eingeladen war.
Im Rechtsstreit über vermeintliche rassistische Beleidigungen sowie um ein Stadionverbot gegen ihn, einigte sich Wiese mit Werder Bremen außergerichtlich. Doch die einstige Liebe zwischen ihnen ist erkaltet und so hat sich der 43-Jährige nun einem anderen Fußball-Klub zugewandt: dem Brinkumer SV.
Brinkumer SV eine "Herzensangelegenheit" für Wiese

Wiese unterstützt den Fünftligisten aus der Bremen-Liga nun als Berater, so wie es sein verstorbener Mentor und Ex-Werder-Torwart Dieter Burdenski vor ihm über Jahrzehnte hinweg tat. "Der Brinkumer SV ist eine sehr gute Adresse in Bremen", erklärte Wiese in einer Vereinsmitteilung: "Ich habe aufgrund der engen Bindung zu Dieter Burdenski den Brinkumer SV immer verfolgt. Ich weiß, dass der BSV für Dieter eine Herzensangelegenheit war. Das gleiche gilt nun auch für mich."
Und mit Hilfe von Wiese kam gerade ein wichtiger Transfer für den Brinkumer SV zustande. Mit Maurice Kirsch wechselt der aktuelle Torschützenkönig der Bremen-Liga zur neuen Saison von Union 60 zum BSV. "Ich denke, mit Maurice haben sie den besten Stürmer der Liga bekommen", so Wiese: "Er wird nun seinen Anteil dazu beitragen, die Ziele in der kommenden Saison zu verwirklichen." Bei Werder ist Wiese unerwünscht, beim Brinkumer SV sind seine Kontakte und Ratschläge jedoch offenbar sehr willkommen.
Rechtsstreit wegen Stadionverbot zwischen Wiese und Werder beendet
Quelle: buten un binnen.