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Weihnachtsgeschenke per Post verschicken? So kommen sie pünktlich an

Ein DHL-Mitarbeiter mit einer Weihnachts-Mütze auf dem Kopf holt Pakete aus seinem Wagen.

Weihnachtsgeschenke per Post verschicken? So kommen sie pünktlich an

Bild: dpa | Jonas Walzberg

Lange dauert es nicht mehr bis Weihnachten: Wer zum Fest Pakete verschicken möchte, sollte das so langsam angehen. Diese Fristen müssen Sie dafür beachten.

Nicht alle Weihnachtsgeschenke können persönlich übergeben werden. Damit der Platz unter dem Weihnachtsbaum trotzdem nicht leer bleibt, können Geschenke auch auf dem Postweg an die Beschenkten kommen. Die einzige Hürde dabei: Man muss die Pakete rechtzeitig abgeben. Hier sind die Infos, damit das richtig klappt.

Wann müssen Pakete losgeschickt werden, damit sie pünktlich zu Weihnachten unter dem Baum liegen?

Etwas Zeit bleibt noch, damit Pakete, die innerhalb Deutschlands verschickt werden, rechtzeitig an ihr Ziel kommen: Spätestens in der Woche vor Weihnachten muss man sich aber darum kümmern. Die späteste Abgabetermin für DHL-, UPS- und GLS-Pakete ist der 20. Dezember, bei Hermes ist die Frist sogar schon einen Tag früher. Briefe und Postkarten müssen spätestens am 21. Dezember eingeworfen werden. Natürlich gilt aber: Je früher das Paket losgeschickt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Weihnachten am Ziel ist.

Eine Frau mit Wollmütze lugt hinter einem Weihnachtspaket hervor (Symbolbild)
Die Freude über Weihnachtspakete ist groß – wenn sie denn pünktlich kommen. Bild: dpa | Friso Gentsch

Wie sieht es bei Paketen aus, die ins Ausland verschickt werden?

Das kommt ganz darauf an, in welches Land das Paket gehen soll. Bei Paketen in deutsche Nachbarländer bleibt für DHL-Pakete bis zum 14. Dezember Zeit, bei GLS-Paketen bis zum 19. Dezember. Bei Hermes variieren die Fristen von Land zu Land, liegen aber zwischen dem 14. und dem 18. Dezember. Pakete ins sonstige europäische Ausland müssen zwischen dem 11. (DHL) und dem 18. Dezember (GLS) losgeschickt werden.

Wer seine Pakete auf andere Kontinente schicken möchte, nutzt am besten GLS: Bis zum 15. Dezember bleibt hier Zeit, um Pakete abzugeben. Bei anderen Paketdiensten liegt die Frist deutlich früher.

Was passiert, wenn ich die Frist verpasst habe?

Wer die Pakete nicht rechtzeitig auf den Weg gebracht hat, kann die Expresslieferung der Paketanbieter in Anspruch nehmen: Dabei wandert die Frist in den meisten Fällen einen Tag nach hinten. Allerdings müssen Paketverschicker dafür auch etwas tiefer in die Tasche greifen: Bei DHL beispielsweise kostet das Ganze innerhalb Deutschlands zwischen elf und 45 Euro – bei einem Expressversand ins Ausland können sogar dreistellige Kosten fällig werden.

Was gibt es außerdem zu beachten, damit Pakete gut ankommen?

Damit das Paket nicht nur pünktlich, sondern auch unbeschädigt sein Ziel erreicht, kommt es auf eine gute Verpackung an: Diese sollte stabil sein, Schleifen und Schnüre sehen zwar schön aus, sind aber unpraktisch, weil sie sich in den Sortiermaschinen der Paketzusteller verfangen können. Und: Wer auf Pakete zurückgreift, die er selbst einmal bekommen hat, sollte alte Adressen und Barcodes entfernen. Sonst könnten sie für Verwirrung beim Verschicken sorgen.

Trotz der passenden Verpackung kann ein Paket kaputt oder verloren gehen – in diesem Fall sollte man wissen: In der Regel sind Pakete versichert, je nach Zusteller bis zu einem Wert zwischen 500 und 750 Euro. Ist das Paket nicht aufzufinden, kann man als Absender einen kostenlosen Nachforschungsantrag stellen.

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Bild: Radio Bremen

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Quellen: buten un binnen und AFP.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Nachmittag, 11. Dezember 2023, 14:40 Uhr