1.400 Menschen protestieren in Bremen gegen türkische Militäroffensive

  • Demonstranten kritisieren türkische Militäroffensive gegen Kurden in Nordsyrien
  • Laut Polizei etwa 1.400 Menschen in Bremen auf der Straße
  • Demonstration zog vom Hauptbahnhof zum Marktplatz
In Bremen demonstrieren laut Polizei 1.400 Menschen gegen die Angriffe auf Kurden in Nordsyrien
Die Demonstration richtet sich gegen die Angriffe des türkischen Militärs auf Kurden in Nordsyrien.

In Bremen haben Donnerstag etwa 1.400 Menschen gegen die türkische Offensive in Nordsyrien demonstriert. Laut Polizei zogen die Demonstranten vom Hauptbahnhof zum Marktplatz. Zu den Protesten hatte der kurdische Verein Birati aufgerufen.

Die Demonstranten verteilten Flugblätter, in denen sie vor einer drohenden humanitären Katastrophe in Nordsyrien warnten. Die internationale Staatengemeinschaft lasse die Kurden, die in Syrien gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) gekämpft hatten, im Stich, hieß es in den Flyern der "Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland". Es sei nun damit zu rechnen, dass der IS wieder stärker werde.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 10. Oktober 2019, 17 Uhr